Koran oder Heilige Schrift


Die Sieben Gemeinden

Alttestamentliche Zeremonien und jüdische Feste

Audiovorträge 2. Teil


“DER KORAN ODER DIE HEILIGE SCHRIFT, DIE BIBEL”
von Paul Osei, Afrika 2006 - 2009


Ghanaberichte vom Evangelisten Paul Osei

Paul Osei - Ghanabericht 2006

 
Juni 2006

Paul Osei - Ghanabericht Februar 2007

 Febr. 2007

Paul Osei - Ghanabericht Juni 2007

 
Juni 2007

Paul Osei - Ghanabericht Oktober 2007

 
Okt. 2007

Paul Osei - Ghanabericht Februar 2008

 
Febr. 2008

Paul Osei - Ghanabericht Juni 2008

Juni 2008

Paul Osei - Ghanabericht März 2009

 
März 2009




Paul Osei - Ghanabericht Mai 2009

 
Mai 2009

Paul Osei - Ghanabericht Juli 2009

 Juli 2009

Paul Osei - Ghanabericht Juli 2009 - Teil 2

 
Nov. 2009

Paul Osei - Ghanabericht Juli 2009 - Teil 2

 
Nov. 2009 a


 
2010


2010


2010


“Christliche Kinderhilfe e. V.” hat die folgende amtliche Eintragung:

“Christliche Kinderhilfe e. V.” in der Hofstraße 27, 53783 Eitorf, Amtsgericht Siegburg Nr. 40 AR 364/05.
Die “Christliche Kinderhilfe e. V.” ist mit Freistellungsbescheid vom Finanzamt Siegburg, Steuernummer 220/5938/240 als gemeinnützig anerkannt.
Spendenkonto Nr. 749 927 462. Post-Bank Dortmund BLZ: 440 100 46.
Verwendungszweck: Paul Osei - Kinderhilfe - oder - Evangelisation

Spendenaufruf für die Übersetzungsarbeiten aus dem aramäischen weitgehend erhaltenen Ursprungstext des Neuen Testaments. Es heißt: - ADNT GRUNDLAGEN
Nach knapp 2000 Jahren ist es soweit: Die östliche Pethitta, auch Peschitta genannt, wird ins Deutsche übersetzt. 22 der 27 Bücher des Neues Testaments wurden direkt von den Schreibern bzw. persönlich bekannten Leitern an die ursprünglich von Petrus betreuten Gemeinden in und um Babylon übergeben.
Spenden sind zu richten an: Holger Grimme - ADNT
Spendenkonto Nr. 240 881 094. Sparkasse Kulmbach-Kronach BLZ: 771 500 00
Verwendungszweck: ADNT
 

Aus dem Ghanabericht von Paul Osei Februar 2007:

Nun kam der Moment, um “meine Ansichten” zu präsentieren. Ich begann mit dem Schöpfungsbericht bis zum siebenten Tag:

Also war vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tag seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte. (2. Mose 2,1-3)

Dann zitierte ich aus dem Koran, dem heiligen Buch der Mohammedaner Sure 2, 66 Al-Bakarah:

Und sicherlich habt ja Kenntnis von dem Ende derer unter euch, die das Sabbatsgebot übertraten. So sprachen wir zu ihnen: Seid denn Affen und Verachtete. - Dieser Text sagt aus, dass der Sabbat zu halten ist. Die das versäumen, sollen Affen und Verachtete genannt werden.

Einige waren sehr betroffen, weil sie den Sabbat nicht halten - aber ich wurde nicht angegriffen, ich hatte ja nur aus ihrem heiligen Buch zitiert!

Ich kam dann zu der Stelle, wie die Sünde in die Welt gekommen ist. 1. Mose 3,1-4.6:

Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott JAHWEH gemacht hatte und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allerlei Bäumen im Garten.

Da sprach die Frau zur Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: esst nicht davon, rührt‘s auch nicht an, dass ihr nicht sterbet. Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben.

Und die Frau schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihren Mann auch davon und er aß.

Und ich zeigte ihnen dann die erste Prophezeiung über Christus: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, und zwischen deinem Samen und ihren Samen. Der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. (1. Mose 3,15)

Dann kam wegen der Sünde der Tod in die Welt: Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain JAHWEH Opfer brachte von den Früchten des Feldes; und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett und JAHWEH sah gnädig an Abel und sein Opfer; aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und sein Gebärde verstellte sich ... (1. Mose 4,3.4)

Später befahl Gott dem Aaron, für seine Sünden zu opfern: Und Aaron soll auf den Hörnern des Altars versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem Herrn ein Hochheiliges.

Weiter zeigte ich ihnen aus ihrem Koran wie Mohammed sagte, Allah hätte sie angewiesen, tierische Opfer zu bringen. Sure 2,197 Al Bakarah: Und vollzieht die Pilgerfahrt und die Umra (Pilgerfahrt nach Mekka) um Allahs willen. Seid ihr aber verhindert: dann das leicht erhältliche Opfer; und schert eure Häupter nicht eher, als bis das Opfer seinen Bestimmungsort erreicht hat ...

Muslime haben großen Respekt vor Noah und so zitierte ich, was Noah machte: Noah aber erbaute JAHWEH einen Altar und nahm von allerlei reinem Vieh und reinem Geflügel und opferte Brandopfer auf dem Altar. (1. Mose 8,20)

Ebenso großen Respekt haben sie vor Abraham: Und streckte seine Hand aus, und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete. Da rief der Engel JAHWEHS vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich! ... (1. Mose 22,10.11)

Ich zitierte noch, wie Gott Israel genaue Instruktionen gab, IHM einen Tempel zu bauen: Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne ... (2. Mose 25, 8)
Da soll der Priester von dem Blut des Sündopfers nehmen mit seinem Finger, und es auf die Hörner des Brandopferaltars tun und das andere Blut auf den Boden des Brandopferaltars gießen. (3. Mose 4,25)
Und was tat der Sünder. bevor er das Opfer brachte?
Und lege seine Hand auf den Kopf des Bockes und schlachte ihn an der Stätte, wo man die Brandopfer schlachtet vor dem Herrn. Das sei sein Sündopfer. (3. Mose 4,24)

Dann ging ich zum Neuen Testament über. Warum hat Gott seinen Sohn auf diese Erde gesandt?
Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist der Messias (Christus), der HErr, in der Stadt Davids. (Lukas 2,11)

Dann zitierte ich vom Koran, dass Christus der Messias ist: Und denke daran, wie die Engel sprachen: O, Maria, Allah hat dich erwählt und dich gereinigt und dich erkoren aus den Weibern der Völker ...
Und wie die Engel sprachen: Allah gibt dir frohe Kunde durch ein Wort von ihm: sein Name soll sein der Messias, Jesus, Sohn Marias, geehrt in dieser und in jener Welt ...
(Sure 3,43.46. Al Imran)
Mathäus bestätigt diese Wahrheit: Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jahschua (griech.: Jesus) heißen; denn er wird das Volk erretten von ihren Sünden. (Matth. 1,21)

DIE BIBEL SAGT VOM TOD JAHSCHUA (JESU): Und von der Zeit fing Jahschua (Jesus) an, und zeigte seinen Jüngern wie er nach Jerusalem gehen müsste und viel leiden vor den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferstehen. (Matth. 16,21)
Und er zog hinauf nach Jerusalem und nahm die zwölf Jünger mit auf den Weg und sprach zu ihnen:
Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem und des Menschen Sohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden und sie werden ihn verdammen zum Tode und werden ihn überantworten den Heiden, zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen; und am dritten Tag wird er wieder auferstehen.
(Matth. 20, 17-19)
Und da sie ihn gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten: Sie haben meine Kleider unter sich geteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen. (Matth. 27,35)

DER KORAN SAGT: CHRISTUS STARB NICHT ... Sure 4, 157-159:
Um ihres Unglaubens willen und wegen ihrer Rede - einer schweren Verleumdung gegen Maria:
Und wegen ihrer Rede: Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet, während sie ihn doch weder erschlugen noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich einem Gekreuzigten, und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber: sie haben keine bestimmte Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; sie haben darüber keine Gewissheit.
Vielmehr hat ihm Allah einen Ehrenplatz bei sich eingeräumt und Allah ist allmächtig und allweise.

Es ist nun klar: Eines von den heiligen Büchern sagt nicht die Wahrheit! Die Bibel sagt: Christus starb und der Koran sagt: Christus starb nicht.
Ich forderte die Leute auf, selbst zu entscheiden! Die Frage ist doch: Warum hebt Allah Jesus zu sich in den Himmel, wenn er doch nicht tot ist? Der Koran sagt:
Jesus hat einen Ehrenplatz bei ihm. (Sure 4,159 - Al Nisa)
Diese Frage beschäftigte die Zuhörer und sie wurden noch mehr verwirrt.

Die Bibel sagt in Johannes 19,18:
Da kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, aber Jesus mitten drin.
Jesus sagt in Offenb. 1,18: ICH WAR TOT und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.
Und die Bibel fährt fort in Hebr. 12,25: Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn so jene nicht entflohen sind, die ihn abwiesen, da er auf Erden redete, viel weniger wir, so wir den abweisen, der vom Himmel redet.
Hebräer 9,22.23: Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. So mussten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchen gereinigt werden; aber sie selbst, die himmlischen müssen bessere Opfer haben denn jene waren.
Joh.1,29: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt.

Am Schluss lud ich die Leute ein, Christus als ihren Vermittler und Erretter anzunehmen.
Hebr. 4,16:
Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird.
Und 1. Tim. 2,5: Und es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen: nämlich der Mensch der Messias Jahschua (Christus Jesus). Matth. 11,29: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Die Leute waren sehr nachdenklich ...

Sie alle brauchen unsere Gebete, um zum Messias zu kommen. Wir wissen vielleicht einmal erst auf der Neuen Erde, wer von ihnen die Botschaft angenommen hat!

- - - - - - -

Paulus an die Römer

Röm 6,1 WAS WOLLEN WIR HIERZU SAGEN? SOLLEN WIR DENN IN DER SÜNDE BEHARREN, AUF DASS DIE GNADE DESTO MÄCHTIGER WERDE?
Kap 3,5-8

Röm 6,2 DAS SEI FERNE! WIE SOLLTEN WIR IN DER SÜNDE WOLLEN LEBEN, DER WIR ABGESTORBEN SIND?

Röm6,3 VOR 1866 => WISST IHR NICHT, DASS ALLE, DIE WIR IN JAHSCHUA DEM MESSIAS GETAUFT SIND, DIE SIND IN SEINEM TOD GETAUFT?
Gal 3,27

Röm6,4 VOR 1866 => SO SIND WIR JA MIT IHM BEGRABEN DURCH DIE TAUFE IN DEN TOD, AUF DASS, GLEICH WIE DER MESSIAS IST AUFERWECKT VON DEN TOTEN, DURCH DIE HERRLICHKEIT DES VATERS; ALSO SOLLEN AUCH WIR IN EINEM NEUEN LEBEN WANDELN.
Kol 2,12; 1.Petr 3,21

Röm 6,5 SO WIR ABER SAMT IHM GEPFLANZT WERDEN ZU GLEICHEM TODE, SO WERDEN WIR AUCH SEINER AUFERSTEHUNG GLEICH SEIN,

Röm 6,6 DIEWEIL WIR WISSEN, DASS UNSER ALTER MENSCH SAMT IHM GEKREUZIGT IST, UND DASS DER SÜNDLICHE LEIB AUFHÖRE, DASS WIR HINFORT DER SÜNDE NICHT MEHR DIENEN.
Gal 5,24

Röm 6,7 Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt von der Sünde.

Röm 6,8 Sind wir aber mit dem Messias gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden,

Röm 6,9 und wissen, daß der Messias, von den Toten auferweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht mehr über ihn herrschen.

Röm 6,10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben zu einem Mal; was er aber lebt, das lebt er JAHWEH.
Hebr 9,26-28

Röm 6,11 ALSO AUCH IHR, HALTET EUCH DAFÜR, DASS IHR DER SÜNDE GESTORBEN SEID UND LEBT JAHWEH IN DEM MESSIAS JAHSCHUA, UNSEREM HErrn.
2.Kor 5,15; 1.Petr 2,24

Röm 6,12 So lasset nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihr Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten.
1.Mose 4,7

Röm 6,13 Auch begebet nicht der Sünde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst JAHWEH, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder JAHWEH zu Waffen der Gerechtigkeit.
Kap 12,1

Röm6,14 VOR 1866 => DENN DIE SÜNDE WIRD NICHT HERRSCHEN KÖNNEN ÜBER EUCH, SINTEMAL (WEIL) IHR NICHT UNTER DEM GESETZ SEID, SONDERN UNTER DER GNADE.
Kap 7,4-6; 1.Joh 3,6

Röm 6,15 WIE NUN? SOLLEN WIR SÜNDIGEN, DIEWEIL WIR NICHT UNTER DEM GESETZ, SONDERN UNTER DER GNADE SIND? DAS SEI FERNE!
Kap 5,17.21

Röm 6,16 WISSET IHR NICHT: WELCHEM IHR EUCH BEGEBET ZU KNECHTEN IN GEHORSAM, DES KNECHTE SEID IHR, DEM IHR GEHORSAM SEID, ES SEI DER SÜNDE ZUM TODE ODER DEM GEHORSAM ZUR GERECHTIGKEIT?
Joh 8,34

Röm 6,17 Gott sei aber gedankt, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam geworden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid.

Röm 6,18 Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte der Gerechtigkeit geworden.
Joh 8,32

Röm 6,19 Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habet zum Dienst der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zur andern, also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden.

Röm 6,20 Denn da ihr der Sünde Knechte wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit.

Röm 6,21 Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet; denn ihr Ende ist der Tod.
Kap 8,6.13

Röm 6,22 Nun ihr aber seid von der Sünde frei und JAHWEHS Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben.

Röm 6,23 DENN DER TOD IST DER SÜNDE SOLD; ABER DIE GABE JAHWEHS IST DAS EWIGE LEBEN IN DEM MESSIAS JAHSCHUA, UNSEREM HErrn.
Kap 5,12; Jak 1,15


Die OFFENBARUNG JAHSCHUA DEN MESSIAS DURCH JOHANNES

Offb 1,1 Dies ist die Offenbarung Jahschua den Messias, die ihm JAHWEH gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,

Offb 1,2 der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jahschua den Messias, was er gesehen hat.

Offb 1,3 SELIG IST, DER DA LIEST UND DIE DA HÖREN DIE WORTE DER WEISSAGUNG UND BEHALTEN, WAS DARIN GESCHRIEBEN IST; DENN DIE ZEIT IST NAHE.
Kap 22,10

Gruß an die sieben Gemeinden

Offb 1,4 Johannes den sieben Gemeinden in Asien: Gnade sei mit euch und Friede VON JAHWEH (DEM), DER DA IST UND DER DA WAR UND DER DA KOMMT (KISTEMAKER = ... VON DEM, DER IST UND DER WAR UND DER SEIN WIRD !) , und von den sieben Geistern, die da sind vor seinem THRON,
2.Mose 3,14.15; Kap 3,1; 5,6

Offb 1,5 UND von Jahschua dem GESALBTEN (Messias heißt ‘der Gesalbte’), WELCHER IST DER TREUE ZEUGE UND ERSTGEBORENE VON DEN TOTEN UND DER HERRSCHER (FÜRST) ÜBER DIE KÖNIGE DER ERDE! Der uns geliebt hat und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut
Kap 3,14; Joh 18,37; 1.Tim 6,13; Kol 1,18

Offb 1,6 und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Kap 5,10; 1.Petr 2,5.9; 2.Mose 19,6

Offb 1,7 SIEHE, ER KOMMT MIT DEN WOLKEN (= ENGELN), UND ES WERDEN IHN SEHEN ALLE AUGEN UND DIE IHN ZERSTOCHEN (DURCHBOHRT) HABEN; UND WERDEN HEULEN (WEHKLAGEN UM SEINETWEGEN) ALLE GESCHLECHTER AUF DER ERDE. JA, AMEN.
Matth 24,30; Sach 12,10; Joh 19,37

Offb 1,8 VOR 1866 => ICH BIN DAS A UND O , DER A N F A N G UND DAS E N D E , SPRICHT GOTT JAHWEH, DER DA IST UND DER DA (IMMER) WAR UND DER DA KOMMT
DR. M. W. L. DE WETTE & KISTEMAKER = ICH BIN DAS A UND DAS O, - ANFANG UND ENDE, “SPRICHT GOTT JAHWEH”, DER DA IST UND DER DA WAR UND DER DA SEIN WIRD, DER ALLMÄCHTIGE.
Verweis ELBERFELDER 2. Mose 3,14 = Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin (1a). Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: (Der) “Ich bin” (2) => 2) das hebr. Wort für “sein” klingt an den Gottesnamen Jahwe an. a) Jes. 42,8; Offb. 1,4.8
Verweis LUTHER 2. Mose 3,15 = ... So solst du zu den Israeliten sagen: Der HERR (1), der Gott euer Väter, der Gott Abrahams ...
1) im Hebr. lautet der Gottesname Jahwe: daraus wurde durch ein Mißverständnis des Mittelalters “Jehova”. An unserer Stelle wird der Gottesname Jahwe von dem hebr. Zeitwort für “sein” her gedeutet. Nach altem, schon vorchristlichen Herkommen wird für Jahwe die Bezeichnung “der HERR” gebraucht.
Verweis ZÜRCHER 1. Mose 4,26 = Und auch dem Seth ward ein Sohn geboren; den hieß er Enos. Damals fing man an, den Namen Jahwes (1) anzurfen. => 1) der besondere Namen des Gottes Israels lautete ursprünglich Jahwe. In der Reformationszeit kam dafür irrtümlicherweise die Namensform Jehova in Gebrauch. Die meisten Übersetzungen wählten statt dessen nach jüd. Vorgang die allgemeine Bezeichnung “der Herr”, die in der Regel auch in unserer Zürcher Bibel beibehalten ist.
Jes 41,4; Kap 4,8; 21,6

Offb 1,9 Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an der Trübsal ist und am Reich und an der Geduld Jahschua den Messias, war auf der Insel, die da heißt Patmos, um des Wortes JAHWEHS willen und des Zeugnisses Jahschua den Messias.

Offb 1,10 ICH WAR IM GEIST AN DES HErrn TAG UND HÖRTE HINTER MIR EINE GROSSE STIMME WIE EINER POSAUNE,

Offb1,11 VOR 1911 => ICH BIN DAS A (ALPHA) UND DAS O (OMEGA), DER ERSTE UND DER LETZTE; UND WAS DU SIEHST, DAS SCHREIBE IN EIN BUCH UND SENDE ES ZU DEN GEMEINDEN in Asien, gen Ephesus und gen Smyrna, und gen Pergamon und gen Thyatira, und gen Sardes und gen Philadelphia und gen Laodicea.

Offb 1,12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte sah ich sieben goldene Leuchter

Offb 1,13 und mitten unter die sieben Leuchtern einen, der war eines Menschen Sohne gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und begürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.
Kap 2,1; Dan 7,13

Offb 1,14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme
Dan 7,9; Kap 2,18; 19,12

Offb 1,15 und seine Füße gleichwie Messing, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen;

Offb 1,16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete wie die helle Sonne.

Offb 1,17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: FÜRCHTE DICH NICHT! ICH BIN DER ERSTE UND DER LETZTE
Dan 8,18; Jes. 44,6; 48,12

Offb 1,18 UND DER LEBENDIGE; ICH (JAHSCHUA) WAR TOT, UND SIEHE, ICH BIN LEBENDIG VON EWIGKEIT ZU EWIGKEIT UND HABE DIE SCHLÜSSEL DER HÖLLE UND DES TODES.

Offb 1,19 Schreibe, was du gesehen hast, und was da ist, und was geschehen soll darnach.

Offb 1,20 DAS GEHEIMNIS DER SIEBEN STERNE, DIE DU GESEHEN HAST IN MEINER RECHTEN HAND, UND DIE SIEBEN GOLDENEN LEUCHTER: DIE SIEBEN STERNE SIND ENGEL DER SIEBEN GEMEINDEN; UND DIE SIEBEN LEUCHTER, DIE DU GESEHEN HAST, SIND SIEBEN GEMEINDEN.


 


Audiovorträge 2. Teil

 

Paul Osei - Dreieinigkeit - Trinität - Teil 1

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, kurze Lebensgeschichte - Dreieinigkeit - Adventgemeinde - Mission in Afrika, 04.11.2007, 1. Teil”



Paul Osei - Dreieinigkeit - Trinität - Teil 2

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, kurze Lebensgeschichte - Dreieinigkeit - Adventgemeinde - Mission in Afrika, 04.11.2007, 2. Teil”



Paul Osei - Dreieinigkeit - Trinität - Teil 3

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, kurze Lebensgeschichte - Dreieinigkeit - Adventgemeinde - Mission in Afrika, 04.11.2007, 3. Teil”



Paul Osei - Fragen und Antworten

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Fragen und Antworten, 25.11.2007”



Paul Osei - Der Gott der Bibel - Wer ist dein Gott - Teil 1

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Der Gott der Bibel, 19.10.2008, 1. Teil”



Paul Osei - Der Gott der Bibel - Wer ist dein Gott - Teil 2

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Der Gott der Bibel, 19.10.2008, 2. Teil”



Walter Veith - Lebensgeschichte

”Walter Veith - Lebensgeschichte”



Gott der Bibel - mit Fred Allaback

”Eine Studie über den Gott der Bibel”
mit Fred Allaback übersetzt von Uwe Haug, Vortrag 1”

 

Paul Osei - Spiritismus - 24.10.2009 - Teil 1

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Spiritismus, 24.10.2009, Teil 1”

 

Paul Osei - Spiritismus - 24.10.2009 - Teil 2

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Spiritismus, 24.10.2009, Teil 2”

 

Paul Osei - Spiritismus - 24.10.2009 - Teil 3

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Spiritismus, 24.10.2009, Teil 3”

 

Paul Osei - Spiritismus - 24.10.2009 - Teil 4

”Evangelist Paul Osei aus Ghana, Spiritismus, 24.10.2009, Teil 4”

 

Unbiblische Lehren aus - Zeichen und Wunder - mit Prof. Walter Veith - Teil 1

”Evangelist Walter Veith: ‘Unbiblische Lehren’ u. a. der Zustand der Toten
aus: ‘Zeichen und Wunder’, Serie ‘Offenbarung’ 2000, Teil 1”

 

Unbiblische Lehren aus - Zeichen und Wunder - mit Prof. Walter Veith - Teil 2

”Evangelist Walter Veith: ‘Unbiblische Lehren’ aus: ‘Zeichen und Wunder’,
Serie ‘Offenbarung’ 2000, Teil 2”

 

 


Johannes sieht Jahschua den Messias zwischen den sieben Leuchtern stehen, die im Heiligen (Heiligtum) stehen, also nicht im Allerheiligsten!


Die Sieben Gemeinden - Diese Briefe sind an die Gemeinden geschrieben worden, die leben (lebt) in den Umständen, die dort besprochen werden.

“Ephesus”

heißt “Wünschenswert”. In dieser Stadt war der Sitz zu der Göttin Diana, sie war die Mutter der Götter und hatte einen Tempel, der 480 Jahre vor Christus gebaut.
Es gab auch ein Konzil zu Ephesus in 451 Jahre nach Christus, wo der Titel Muttergottes an Maria gegeben wurde!

“Smyrna” 100 - 313 nach Christus

Der Name “Myrrh” heißt dieser gute (süße) Geruch..
Hier war eine Kirche für die Göttin Nemesis und Polycarp war dort der erste Prediger und er war ein Märtyrer. er wurde umgebracht für seinen Glauben. Und dann gab es in dieser Zeitperiode eine Verfolgung von 303 - 313 nach Christus. Gerade nach dieser Zeit hat sich Konstantin bekehrt (angeblich) und das Kleid des Christentums angezogen.
Der Name Juden damals wurden gebraucht für die Christen, eine Name, die Christus akzeptiert haben.

“Pergamus” - ein Übergang von der Zeit der Verfolgung zu einer Zeit der Kompromisse - Zeitpunkt 313 - 538 nach Christus

Das war das Kapitol der römischen Provinz in Asien, da war ein Tempel “Zeuss”, und auch “Aesclepius”, die Schlange, der Schlangengott. Da war ein Pro-Konsul, der hatte ein doppelschneidiges Schwert und hier war die Hochreligion Babylons. die babylonische Priester, die zur Zeit der Perser aus Persien vertrieben wurden, haben ihre Festung hier gehabt, in Pergamon. Und die alt babylonische Religion von Baal und der Priester hatten hier ihren Sitz und der hatte einen Titel der übersetzt war: Pontifex Maximus > PM < [die Brücke zwischen Erde und Himmel]! Hier war ein System “Erlösung durch Priestertum” nicht durch Christus, und weiter “Erlösung durch Werke”.
Er hatte die Kleidung des ursprünglichen Hohenpriesters, er hatte die Schlüssel und hier war sein Sitz.
Dieser Titel, den dieser Priester hatte, wurde 133 vor Christus Rom geschenkt. In 378 nach Christus kam ein christlicher Kaiser namens Gratian, der hatte sich geweigert, diesen Titel zu sich zu nehmen.
Dieser römische Titel kam eigentlich von Babylon, aber Gratian verweigerte die Annahme des Titels. Der Bischof von Rom, der hieß Damaseus, hatte diesen Titel dann zu sich genommen und heute heißt er PONTIFEX MAXIMUS!

“Thyatira” 538 - 1517 nach Christus, Datum geht bis zur Reformation

Eine tragische Geschichte: das Wort, der Name, heißt “Werke”, ein schönes Geruch der Werke., das eigene Opfer und es kann heißen “Satans Lehre”.
In 538 nach Christus kommt eine Dekret von Kaiser Justianus und behauptet, dass der Bischof von Rom derjenige ist, der Häretiker zurecht weisen darf. Nur der Bischof von Rom ist derjenige, der entscheidet, was man glauben soll und darf. Aber, was ist der eigentlich Maßstab, nach dem man den Glauben messen muss? Das Wort, die Heilige Schrift, die Bibel. 
In dieser Stadt war ein Tempel zu Apollos und auch ein Altar für eine weibliche Gottheit. Und so haben wir in dieser Religion auch diese Dinge (wie in der römisch-katholischen Kirche): Sonnenkultus, wir finden den Sonnengott auf sämtliche Altäre, auch im Vatikan, da sind auch die Symbole Apollos drauf und viele Altäre der Maria geweiht. Und dann haben wir auch eine Textilindustrie gehabt, wo purpur und rot sehr prominente Farben in dieser Stadt waren. Das sind auch die Farben, die sich die Kirchen zueignen. Purpur steht für Könige, Königsfarbe und rot steht für Opfer.
Hier ist ein anderes Opfer.

“Sardes” 1513 - 1798, die Reformationszeit

heißt “Erneuerung”, Reformation. Sardes in zweimal gefallen, denn sie haben sich ruhig und sicher gefüllt in ihrer Festung und die Soldaten sind so langsam die Mauer her hochgekrochen, ohne das jemand etwas gemerkt hat und die Stadt war verloren. Tragisch war, dass diese Stadt undurchdringlich war und trotzdem fiel sie.

“Philidelphia” 1798 - 1844 nach Christus, steht für “Bruderlieber”

Warum? Da ist eine Prophezeiung in der Bibel, die diese Zeit hervorbringt. Diese Stadt Philidelphia war eine offene Tür zum Hochland. durch die Berge. Und es steht für Weltmission: Cary ging nach Indien 1793, Morrison nach China 1807, Moffet nach Akrika 1817, die großen Bibelgesellschaften wurden hervorgebracht: die britische in 1804 und die amerikanische in 1816.. Das Wort Gottes geht hinaus wie ein Feldbrand in die Welt.

“Laodizea” 1844 - Nation des Gerichts

Antiochus hat diese Stadt gebaut für seine Frau Laodize, es war ein Gesundheitsort, sie hatten eine Salbe, die war weltberühmt: Collyrium bei Augenprobleme. Die Stadt war sehr reich und wurde vernichtet 60 nach Christus durch ein Erdbeben. Sie hatten aber so viel Geld, dass sie den Staat nicht brauchten und haben die Stadt selber wieder aufgebaut.

Diese Gemeinde geht durch bis zum Ende, aber diejenigen, die werde kalt noch warm sind, werden ausgespuckt. Sie haben also nicht die Gerechtigkeit Christi, sie haben eine eigene Gerechtigkeit.
Es gibt eine Gemeinde, die reich an Wissen ist, weil sie die Wahrheit haben.

Sind wir gerettet durch die Gemeinde? Nein, sind wir nicht.
Sind wir gerettet durch unser Wissen? Nein, sind wir nicht.
Sind wir gerettet durch das richtige Verständnis der Bibeltexte? Nein, sind wir nicht.

Was hat man nötig um erlöst zu sein? Jesus Christus im Herzen!
Und was tut das an meine eigene Gerechtigkeit, was passiert mit ihr? Sie muss verschwinden!
“Rechtfertigung ist des Menschen Ehre in den Staub hineinlegen!”
Wir sind nichts ohne Jesus Christus.
Wir müssen die Gerechtigkeit Jesus Christi im Herzen haben.
Wenn wir rühmen, rühmen wir in Jesus Christi, dass wir ihn kennen und dass wir seine Erlösung haben, und ohne ihn sind wir nichts und können wir nichts tun.
Wir brauchen diese Augensalbe.
Die eigene Gerechtigkeit in unserem Leben müssen wir entfernen, sie ist ein Stück Dreck!

Wir werden nicht gerettet durch was wir Wissen, sondern was wir sind: Nachfolger des Messias Jahschua (Jesus Christus).

 


Alttestamentliche Zeremonien und jüdische Feste


... Anscheinend habe alle vergessen, dass schon der Apostel Paulus klarstellt:
Die Abstammung vom auserwählten Volk des alten Bundes hat seine Bedeutung verloren.
Galater 3,26-29
Denn ihr seid alle Gottes Kinder durch den Glauben an den Messias Jahschua. Denn wieviel euer auf den Messias getauft sind, die haben den Messias angezogen. Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in den Messias Jahschua. Seid ihr aber in dem Messias, so seid ihr ja Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.

Allein Jahschua Blut, Buße, Bekehrung und Neugeburt sind heilsnotwendig. Jahschua selbst bezeugt, dass alle Menschen allein durch ihn zum Vater kommen können.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. - Johannes 14,6


Einige behaupten, dass man die alttestamentlichen Zeremonien einhalten und die jüdischen Feste feiern muss, um gerettet zu werden. Es ist schockierend, wie viele sich durch die “scheinbar logischen” Argumente selbsternannter Propheten verführen lassen. Schon vor 2000 Jahren hat der Apostel Paulus gewusst: Wenn Christen erneut Passah-, Laubhütten- und Neumondfeste feiern, hätte er das Evangelium umsonst gepredigt.


    PP.521.1
    Wie das Passah war auch das Laubhüttenfest eine Gedächtnisfeier. In Erinnerung an ihr Pilgerleben in der Wüste sollten sie jetzt die Häuser verlassen und in Hütten oder Lauben wohnen aus grünen Zweigen. Sie sollten “Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden”. 3. Mose 23,40. Am ersten Tage hielt man eine andachtsvolle Versammlung ab, und den sieben Festtagen wurde ein achter hinzugefügt, der in der gleichen Weise begangen wurde.
    Bei diesen jährlichen Zusammenkünften wurden jung und alt zum Dienst für Gott ermutigt. Zugleich stärkten sie die Gemeinschaft, die das Volk aus den verschiedenen Teilen des Landes untereinander und mit Gott verband.
    Es wäre auch für das gegenwärtige Volk Gottes (manchmal) gut, ein Laubhüttenfest zu haben als frohes Erinnern an Gottes Segnungen. Wie Israel der Befreiung ihrer Väter durch Gottes Hilfe und ihrer wunderbaren Bewahrung auf den Wanderungen seit dem Auszug aus Ägypten gedacht, so sollten wir dankbar der mannigfachen Wege gedenken, auf denen er uns aus der Welt und damit vom Irrtum in das wunderbare Licht seiner Gnade und Wahrheit führte.

    Nochmals wird im folgenden Zitat erklärt den Sinn des alttestamentlichen Laubhüttenfestes für das Volk Israel:

    LJ.440.2
    Das Laubhüttenfest beschloss die Reihe der jährlichen Feste. Gottes Wunsch war es gewesen, dass Israel in dieser Zeit über seine Güte und Gnade nachdenken sollte. Das ganze Land hatte in reichstem Maße seinen Schutz und Segen genossen; Tag und Nacht war seine fürsorgende Hand spürbar gewesen, und stets hatte er Sonnenschein und Regen für Saat und Ernte gegeben. In den Tälern und Ebenen Judas war die Ernte eingebracht worden. Die Oliven waren gepflückt und das kostbare Öl in Schläuche gefüllt. Die Palme hatte ihre Frucht geliefert, und die roten Weintrauben waren in der Kelter getreten worden.
    Sieben Tage dauerte das Laubhüttenfest, zu dessen Feier die Bewohner des ganzen Landes, ja sogar viele aus anderen Ländern, nach Jerusalem kamen. Alle erschienen sie, von nah und fern, und trugen Zeichen der Freude in den Händen; alt und jung, reich und arm, jeder kam mit einer Gabe des Dankes als Opfer für den, der das Jahr mit seiner Güte gekrönt hatte und der das Land ließ “triefen von Fett”. Psalm 65,12 (Bruns). Alles, was Auge und herz erfreuen konnte, wurde in die Stadt gebracht, so dass Jerusalem aussah wie ein schöner Garten. Es war nicht nur ein Erntedankfest, sondern sollte
    vor allem eine Gedächtnisfeier sein für Gottes schützende Fürsorge in der Wüste.
    Ellen G. White erklärt, dass sich die meisten symbolischen Schattenfeste mit dem Tod Jahschua erfüllt haben. Sie hat niemals gesagt oder geschrieben, dass das Laubhüttenfest noch eine Bedeutung für die Adventisten hätte. Aber sie weist darauf hin, dass das Laubhüttenfest seine sinnbildliche Erfüllung erst in der Zukunft haben wird. Aber das Laubhüttenfest hat keine Bedeutung mehr auf dieser Erde. Erst am Ende der Tage, wenn die tatsächliche Ernte beendet wird, sind die Erlösten vom Fluch und den Fesseln der Sünde für immer bereit. Dann wird das wirkliche Laubhüttenfest als Erntefest gefeiert. Denn werden die Erlösten Gott und das Lamm in Ewigkeit preisen.

    PP.522.1
    Das Laubhüttenfest hatte aber nicht allein Erinnerungswert, sondern auch sinnbildliche Bedeutung. Es gemahnte nicht nur an die Wüstenwanderung; man feierte es auch als Erntefest nach dem Einbringen der irdischen Früchte. Und es wies hin auf den großen Tag der Welternte, wenn der Herr der Ernte seine Schnitter aussenden wird, das Unkraut in Bündeln zu sammeln für das Feuer und den Weizen einzubringen in seine Scheunen. Dann werden alle Gottlosen umkommen. Sie werden sein, “als wären sie nie gewesen”. Obdaja 16. Und alle Stimme in gesamten Weltall werden sich zum freudigen Lobe Gottes vereinen. Johannes sagt in der Offenbarung:

    ”Und alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und im Meer, und alles, was darinnen ist, hörte ich sagen: DEM, DER AUF DEM THRON SITZT, UND DEM LAMM SEI LOB UND EHRE UND PREIS UND GEWALT VON EWIGKEIT ZU EWIGKEIT!” - Offenbarung 5,13.

    Ellen White schreibt, wie sich der sinnbildliche Schatten des Laubhüttenfestes erst zukünftig erfüllen wird:

    PP.522.2
    Die Israeliten priesen Gott beim Laubhüttenfest, weil sie sich seiner Barmherzigkeit bei ihrer Befreiung aus der Knechtschaft Ägyptens und seiner liebevollen Fürsorge während ihres Pilgerlebens in der Wüste erinnerten. Freude empfanden sich auch im Bewußtsein der Sündenvergebung und ihrer Annahme bei Gott durch den eben beendeten Dienst des Versöhnungstages.
    Aber erst wenn die Erlösten des Herrn ins himmlische Kanaan aufgenommen sind, für immer befreit von den Fesseln des Fluches, unter dem “alle Kreatur sehnet sich mit uns und ängstet sich noch immerdar”. (Römer 8,22)  werden sie sich ewiger Seligkeit erfreuen. Dann ist das große Versöhnungswerk Christi für die Menschen vollendet, ihre Sünden sind ausgelöscht.
     

So, wie sich auf vielen Kirchentürmen oder an Altären ein Kreuz befindet, ist auf den Kuppeln der Moscheen ein Halbmond zu sehen, obwohl es Muslimen verboten ist, Himmelskörper darzustellen oder sie zu verehren. (Nebenbei sei auf die internationalen Hilfsorganisationen < roter Halbmond > und < rotes Kreuz > hingewiesen.) Muslime beenden ihren Fastenmonat Ramadan erst, nachdem der Neumond am Himmel sichtbar wird. Danach wird das Fastenbrechen mit einem dreitägigen Fest gefeiert. Außerdem muss jeder Muslim mindestens einmal in seinem Leben nach Mekka pilgern, um die ewige Seligkeit zu erlangen. Wenn er von der Hadsch aus Mekka zurückgekehrt ist, errichtet er vor seinem Haus eine Laubhütte und feiert darin seine Heimkehr. Vierzig Tage nach Beendigung des Fastenmonats Ramadan werden Lämmer geschlachtet, um ein Opferfest zu feiern. Es ist erstaunlich, wie viele gemeinsame Feste das alttestamentliche Volk Israel mit Muslimen verbindet.

Der Prophet Mohammed - ein Nachkomme Ismaels - wollte die Nachkommen Ismaels mit den Nachkommen Isaaks versöhnen, weil beide Völker Abraham zum Vater haben. Mohammed wusste von den israelitischen Zeremonien und Festtagen. Ihre sinnbildliche Bedeutung hatte er jedoch ebenso wenig verstanden wie die verblendeten Juden. Weder Juden noch Moslems haben erkannt, dass Jahschua der Messias der Sohn Gottes und der verheißene Messias ist. Mohammed erkannte jedoch an, dass Jahschua ein guter Mensch und ein Prophet ist.

Allah - der Gott im Islam - erbarmt sich aber nicht über die verlorene Menschheit. Er hat auch keinen Sohn, den er senden konnte, um die sündigen Menschen vor dem ewigen Verderben zu erretten. Es gibt zwar einige Zeremonien die sich ähneln, aber Juden und Muslime kennen keinen Messias, der sich selbst opferte und mit seinem Tod die Menschheit erlöste.

Nach Mohammeds Plan sollten Juden und Muslime versöhnt und vereint werden. Deshalb nahm er sich auch Mädchen aus beiden Religionen zu Frauen. Dazu nahm er sich aber auch noch Christinnen als Frauen, um alle drei Religionen miteinander zu verschmelzen.

Ökumene und eine vereinigte Weltreligion ist demnach keine Erfindung der Neuzeit.

Schon vor 2000 Jahre verfluchte der Apostel Paulus die Irrlehrer seiner Zeit, weil sie das Evangelium Christi verfälschten. Die selbsternannten Propheten bezeichneten es als heilsnotwendig, dass Christen die jüdischen Festtage Passah, Laubhütten- und Neumondfest feiern müssten.

Der Apostel Paulus erkannte diese Gefahren schon zu seiner Zeit: Wenn sich Christen von den Zeremonien anderer Religionen vereinnahmen lassen, werden sie bald miteinander verschmolzen. Das Evangelium von Jahschua den Messias wäre dann umsonst gepredigt worden.

Alle Christen besitzen ihre Bibeln und niemand braucht im Dunkeln zu tappen. In der Offenbarung wird erklärt, wozu sich die Erlösten zwölfmal im Jahr, also jeden Monat einmal am Strom des Lebens - der vom Thron JAHWEHS unseres Gottes und des Lammes ausgeht - einfinden werden.

Offb. 21,27c; 22,1-4
... allein die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes. Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron JAHWEHS und des Lammes; mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron JAHWEHS und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
Zwölfmal im Jahr, einmal monatlich, werden sich die Erlösten einfinden, um vom Baum des Lebens zu essen. Der Baum des Lebens trägt zwölfmal im Jahr seine Früchte, die den Völkern zur Heilung dienen; sie dürfen wieder vom Baum des Lebens essen, wenn sie die neue Erde, das einst verlorene Paradies für ewig besitzen werden.

BK.551.7
Christus, der himmlische Lehrer, wird sein Volk zum Lebensbaum führen, der an beiden Seiten des Lebensstromes steht.

BK.552.1
Die Frucht des Lebensbaumes im Garten Eden besaß eine übernatürliche Wirksamkeit. Davon zu essen, bedeutete, ewig zu leben. Seine Frucht war das Gegenmittel gegen den Tod. Seine Blätter dienten dem Erhalt des Lebens und der Unsterblichkeit. Aber durch den Ungehorsam des Menschen kam der Tod in die Welt. Adam aß vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, dessen Frucht zu berühren verboten war. Seine Übertretung öffnete die Schleusen des Leides auf unser Menschengeschlecht.

BK.551.8
... Der Lebensbaum besaß die Kraft, Leben zu verlängern, und solange sie davon aßen, konnten sie nicht sterben.

Nachdem Adam und Eva Gottes Gebot missachteten und von der verbotenen Frucht gegessen hatten, mussten sie das Paradies verlassen. Der Herr (JAHWEH) hat verhindert, dass sie auch noch vom Baum des Lebens essen konnten, sonst wären sie unsterbliche Sünder geworden. Seitdem die Menschen sündigten, dürfen sie nicht mehr vom Baum des Lebens essen und müssen deshalb sterben. (1. Mo. 3,22) Doch wenn die Erlösten auf der Neuen Erde sein werden, können sie erneut vom Baum des Lebens essen und erhalten dadurch ewiges Leben.

PK.516.3
Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht JAHWEH, also soll auch euer Same und Name stehen. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht JAHWEH. (Jes. 66,22+23)
Jesaja 66,23: (Menge).
“>Und es soll dahin kommen, dass monatlich am Neumond und wöchentlich am Sabbat alles Fleisch sich einfindet, um vor meinem Angesicht anzubeten< - so hat JAHWEH gesprochen.”

Wer schon jetzt einmal im Monat ein “Neumondfest” feiert sollte sich fragen, ob sich bereits jetzt die Voraussetzungen dazu erfüllt haben. Sind wir bereits jetzt sündlos und befinden wir uns schon auf der neuen Erde? Wer kann einmal im Monat zu jedem “Neumond” auf die neue Erde zum Baum des Lebens gehen?
Wer kann zwölfmal im Jahr die Früchte vom Baum des Lebens essen, um damit ewiges Leben zu besitzen?
Paulus empfand großen Schmerz und trug unablässigen Kummer in seinem Herzen wegen seiner verblendeten Volksgenossen. Er hätte selbst den Fluch Christi ertragen, wenn er dadurch seine Brüder, die dem einst auserwählten Volk angehörten, hätte retten können. Sie eiferten zwar für Gott, aber mit Unverstand. Sie richteten ihre eigene Gerechtigkeit auf durch das Halten des Zeremonialgesetzes. Doch das wahre Passahlamm, den Sohn Gottes, der die Erfüllung und das Ende des Zeremonialgesetzes war, hatten sie leider verworfen.

Paulus, der Heidenapostel schreibt: Röm. 10,1-4.11-13; 11,20-22a
... Liebe Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott ist für ihre Rettung. Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für JAHWEH haben, aber nicht nach Erkenntnis. Denn indem sie die Gerechtigkeit JAHWEHS erkannten, und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich nicht der Gerechtigkeit JAHWEHS unterworfen. Denn das Ende des Gesetzes ist der Messias, zur Erlangung der Gerechtigkeit für alle die da glauben. Denn es sagt die Schrift: Jeglicher, der auf ihn vertraut, wird nicht zu Schanden werden. Denn es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen, denn der selbe Herr gehört allen, reich an Gnade für alle, die ihn anrufen. Denn wer den Namen JAHWEHS anruft, wird gerettet werden.
 

EG.88.1
Es wurde mir gezeigt, daß die Wahrheit, die jetzt verkündigt wird, bestehen wird, denn sie ist die Wahrheit für die letzte Zeit; sie wird bleiben, und es wird in Zukunft nicht viel darüber zu sagen sein. Es brauchen auf dem Papier nicht viele Worte darüber gemacht zu werden, um das zu rechtfertigen, was für sich selbst spricht und in seiner Klarheit erscheint.
Die Wahrheit geht geradeaus, sie ist einfach, klar und verteidigt sich selbst; aber mit dem Irrtum ist es nicht so. Es ist so verwickelt und unverständlich, daß es vieler Worte bedarf, um ihn in seiner verschrobenen Form zu erklären.
BK.212.4
Sobald das Volk Gottes an seiner Stirn versiegelt ist - das ist kein Siegel oder Zeichen, das man sehen kann,
sondern ein Festsetzen in der Wahrheit, sowohl verstandesmäßig als auch geistlich, so daß es nicht mehr hin- und herbewegt werden kann -, sobald Gottes Volk versiegelt und für die Sichtung bereit ist, wird sie kommen. In der Tat, sie hat bereits begonnen; die Gerichte Gottes gehen jetzt über das Land, um uns zu warnen, damit wir wissen, was kommt.
(MS 173, 1902)
 

    Hätten die Menschen Gottes Gesetz so gehalten, wie es Adam nach seinem Fall gegeben worden war, wie Noah es bewahrt und Abraham es beobachtet hatte, wäre es nicht notwendig gewesen, die Beschneidung zu verordnen. Und hätten Abrahams Nachkommen den Bund gehalten, dessen Zeichen die Beschneidung war, hätten sie weder zum Götzendienst verführt werden können noch die Knechtschaft in Ägypten erdulden müssen. Sie würden Gottes Gesetz im Herzen behalten haben. Es brauchte nicht vom Sinai verkündet oder auf steinerne Tafeln geschrieben werden. Hätten sie die Grundsätze der Zehn Gebote ausgelebt, würde es keiner zusätzlichen Anweisungen an Mose bedurft haben.
    Ferner entstellten Adams Nachkommen die ihm anvertraute Opferordnung. Aberglaube und Götzendienst, Grausamkeit und Zügellosigkeit verdarben den schlichten, sinnvollen Dienst, wie ihn Gott vorgeschrieben hatte. Die Kinder Israel verwoben ihn durch den langen Umgang mit Götzendienern mit vielen heidnischen Gewohnheiten. Deshalb gab ihnen der Herr am Sinai ganz genaue Anweisungen über den Opferdienst. Nach Vollendung der Stiftshütte sprach Gott mit Mose aus der Wolke der Herrlichkeit über dem Gnadenstuhl. Er gab ihm umfassende Verfügungen über die Opferordnung und alle Gottesdienstformen im Heiligtum. So erhielt Mose das Zeremonialgesetz und schrieb es in ein Buch. Aber die Zehn Gebote, die Gott vom Sinai verkündet hatte, schrieb der Herr (JAHWEH) selbst auf Steintafeln; sie wurden in der Bundeslade sorgsam aufbewahrt.

    PP.344.1
    Mit dem Tode des Erlösers hörte das Gesetz der Vorbilder und Schatten auf,
    aber nicht im geringsten die Verpflichtung gegenüber dem Sittengesetz. Im Gegenteil, gerade die Tatsache, daß der Messias sterben musste, um die Übertretung dieses Gesetzes zu sühnen, beweist seine Unveränderlichkeit.

    Matthäus 5,18
    Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen
    der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.

    Kann mit der Bibel oder mit den Zeugnissen belegt werden, dass die alttestamentlichen Bräuche und Feste im neuen Bund noch eine Bedeutung haben?
    Bevor wir die Frage untersuchen, ob Christen des neuen Bundes noch heute die Feste des Alten Testamentes - aus dem Zeremonialgesetz stammend - feiern sollen, müssen wir vor allem drei Tatsachen berücksichtigen:

    Die Zehn Gebote - das Sittengesetz - schrieb Gott selbst mit seinem eigenen Finger auf Steintafeln (2. Mo. 31, 18./2. Mo. 25,16./2. Mo. 32,16./2. Mo. 25,21.22.) Nach Gottes Befehl wurden diese zwei Steintafeln
    in die Lade des Bundes gelegt. Alle anderen Gebote und Ordnungen wurden nicht von Gott selbst, sondern von Mose in ein Buch geschrieben, das neben der Bundeslade lag (5. Mo. 31,24-26).
    Beim Tod Jahschua zerriss der Vorhang im Heiligtum von oben bis unten; das Allerheiligste und die Bundeslade waren für alle Menschen sichtbar. Damit hat Gott selbst deutlich gemacht, dass der alte Bund mit seinen Zeremonien einschließlich aller Feste nicht mehr gültig sind.

    Eph. 2,14-16
    DENN ER IST UNSER FRIEDE, DER AUS BEIDEN EINES HAT GEMACHT UND HAT ABGEBROCHEN DEN ZAUN, DER DAZWISCHEN WAR, INDEM ER DURCH SEIN FLEISCH WEGNAHM DIE FEINDSCHAFT, NÄMLICH DAS GESETZ, SO IN GEBOTEN GESTELLT WAR, auf daß er aus zweien einen neuen Menschen in ihm selber schüfe und Frieden machte, und daß er beide versöhnte mit JAHWEH (Gott) in einem Leibe durch das Kreuz und hat die Feindschaft getötet durch sich selbst.

    Die Zehn Gebote - das Sittengesetz - blieben unverändert. Diese gravierenden Unterschiede zwischen dem Sittengesetz und dem Zeremonialgesetz müssen unbedingt beachtet werden.

    BK.430.1
    Die Zeremonien, die mit dem Tempeldienst verbunden waren und den Messias (Christus) in Sinn- und Schattenbildern vorausschatteten, wurden zur Zeit der Kreuzigung abgeschafft, denn Bild und Abbild begegneten einander im Tode des wahren und vollkommenen Opfers, des Gotteslammes (MS 72, 1901).
    Das Gesetz der Zehn Gebote lebt und wird in alle Ewigkeit leben. Die Notwendigkeit der Opfer und Schlachtopfer endete, als Bild und Abbild einander im Tode des Messias begegneten. In ihm erreichte der Schatten die Wirklichkeit. Das Lamm Gottes war das vollständige und vollkommene Opfer.
    PP.520.2
    Am vierzehnten Tag des Monats wurde abends das Passah gefeiert. Seine feierlichen, eindrucksvollen Zeremonien erinnerten an die
    Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten und wiesen auf das Opfer hin, das aus der Knechtschaft der Sünde erretten sollte. Als der Heiland auf Golgatha sein leben dahingab, verlor das Passahfest seine Bedeutung. Dafür wurde das Abendmahl eingesetzt zum Gedächtnis an dasselbe Ereignis, worauf das Passah ein Vorbild war.
    Ev.258.3
    Die Symbole Gottes, die in seiner Gemeinde gehandhabt werden, sind einfach und leicht verständlich. Die Wahrheiten, die sie beinhalten, sind von größter Wichtigkeit für uns.
    Indem der Messias diese Handlung anstelle des Passahmahls einsetze, hinterließ er seiner Gemeinde ein Denkmal seines alles überragenden Opfers für den Menschen. Er sagte: “Solches tut zu meinem Gedächtnis.” Dies war der Übergangspunkt zwischen zwei Bündnissen und ihren beiden großen, festlichen Ereignissen. Das eine war für immer zu beenden, das andere, das er gerade eingesetzt hatte, sollte an dessen Stelle treten und für alle Zeiten an seinen Tod erinnern.
    (The Review and Herald, 22. Juni 1897)

    LJ.651.2
    Die Gestalt Jesu Christi steht am
    Schnittpunkt zweier religiöser Ordnungen und ihrer jeweiligen Feste. Er, das makellose Lamm Gottes, war im Begriff, sich als Sündopfer dar zu geben, und er wollte dadurch die Reihe der Sinnbilder und gottesdienstlichen Handlungen, die viertausend Jahre lang auf seinen Tod hingewiesen hatten, beschließen. Wärend er mit seinen Jüngern das Passahmahl nahm, setzte er an dessen Stelle den Dienst ein, der an sein großes Opfer erinnern sollte. Das rein jüdische Fest war damit für immer aufgehoben. Die gottesdienstliche Handlung, die der Messias einsetzte, sollte von seinen Nachfolgern in allen Ländern der Erde und zu allen Zeiten befolgt werden.
    Mit dem Passah gedachten die Juden alljährlich ihrer Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft. Gott hatte geboten, daß den Kindern Jahr für Jahr, wenn sie nach der
    Bedeutung dieses Festes fragten, die Geschichte dieses Erlebens erzählt werden sollte, damit die Tatsache der wunderbaren Befreiung vom fremden Joch allen Geschlechtern in frischer Erinnerung bliebe. Die Feier des heiligen Abendmahles wurde eingesetzt zum Gedächtnis der großen Erlösung, die durch den Tod des Messias erwirkt wurde, und sie soll bis zu seiner Wiederkunft in Kraft und Herrlichkeit vollzogen werden, um dadurch das große Werk des Heilandes in unserem Gedächtnis lebendig zu erhalten.

    Feiertage und Festsabbate waren die alttestamentlichen Schatten, die auf den tatsächlichen Körper - auf den Messias - hinwiesen.



“Info-Brief Nr. 35, März 2006” vom Förderkreis “Prophetisches Wort”, S. 42, 44 - 49, 41, 26 u. 27, 21 u. 22

 


Verkündigt des HErrn Tod und die Taufe des Bekehrten

BK.291.4

Der Messias ruhte am Sabbattag im Grabe, und als Engel im Himmel und Menschen auf Erden am Morgen des ersten Tages der Woche in Bewegung gerieten, stand er vom Grabe auf, um seine Lehrtätigkeit an seinen Jüngern zu erneuern. Doch diese Tatsache heiligt nicht den ersten Tag der Woche und macht ihn nicht zum Sabbat. Jahschua errichtete vor seinem Tode ein Gedächtnis an seinen gebrochenen Leib und sein für die Sünden der Welt vergossenes Blut in der Einsetzung des Abendmahls des Herrn: “Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des Herren Tod verkündigen, bis daß er kommt.” Und der reumütige Gläubige, der die in der Bekehrung erforderlichen Schritte nimmt, gedenkt bei seiner Taufe des Todes, des Begräbnisses und der Auferstehung des Messias. Er geht hinab ins Wasser, sinnbildlich hinweisend auf des Messias Tod und Begräbnis, und er steigt aus dem Wasser, sinnbildlich hinweisend auf des Messias Auferstehung - nicht das alte Sündenleben, sondern ein neues Leben in den Messias zu leben.

(3SP 204 - “Spirit of Prophecy” Band 3 / “Lord Jesus Christ” ist die englische Originalausgabe von Ellen White aus den Jahren 1877/78)

 

BuiltWithNOF


 ~ Design am Venere/Shabbath, 20./21.09.2002 ~ Stand Shabbath, 13.03.2010 ~