Missionsbrief März/April 2009

 



Antwort auf den Artikel „In der Endzeit die Gemeinde verlassen – Ellen White, die Übrigen und die Zukunft des Adventismus“ im Missionsbrief Nr. 30, März/April 2009, S. 17 – 19
geschrieben von Roger W. Coon, Übersetzung aus Adventist Review, Januar 2000

Antwort auf den Missionsbrief Nr. 30 von 2009
24. Mai 2009
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Über diesen Text bin ich mehr als verwundert, wenn bei Artikeln immer wieder auf die Botin des HErrn Ellen G. White hingewiesen wird, obwohl die Gemeinschaft heute Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten nicht mehr die Heiligtumslehre, die Grundsäule des Adventismus, in ihren Predigerschulen (Friedensau) lehrt sowie von den Predigerkanzeln in den Adventgemeinden. Ellen G. White wird leider nur noch da zitiert, wo sie gebraucht wird, und zwar nur die Texte von ihr, die für die Argumentation des Schreibers nützlich sind. Andere Texte hört man gar nicht und sind nur im Englischen zu finden oder in ganz alten Büchern, aus den nicht mehr zitiert wird bzw. aus Büchern zitiert wird, die manipuliert bzw. gefälscht sind, um die eigene Argumentation zu untermauern, obwohl die Verfasser wissen sollten, dass Unregelmäßigkeiten in den Büchern von Ellen G. White vorhanden sind. Gehen wir jetzt weiter auf den Artikel ein.

Im zweiten Absatz bezieht sich der Verfasser auf eine „Volk der Übrigen“ und zwar wird verwiesen auf das Buch der Offenbarung 12,17, ich zitiere:

„wo Gottes besonderes 'Volk der Endzeit' vor allem durch zwei Kennzeichen charakterisiert wird:
1. das Halten von allen Geboten Gottes einschließlich des Sabbatgebots
2. die Wiedereinsetzung der prophetischen Gabe.“ (Editor: siehe Zitate von Ellen G. White, die später auf dieser Seite aufgeführt werden!)

Zu Punkt 1:
Schon hier fällt auf, dass die Gemeinde nicht mehr rein ist. Sie verweist zwar auf das Halten der Gebote Gottes und besonders auf das vierte Gebot der Sabbatheiligung und zwar ganz besonders und sie hat recht; jedoch lenken die Führer der Gemeinschaft die Gläubigen vom wahren Tatbestand ab, dass SIE ALLE SCHON GEGEN DAS ERSTE GEBOT GOTTES VERSTOSSEN HABEN! Sie sagen: Sie haben nur einen Gott und beten und verkündigen dennoch, dass Jesus Christus (hebräisch: Jahschua der Messias) Gott ist und der heilige Geist Gott ist (= Trinitätslehre), obwohl die Heilige Schrift eindeutig sagt, dass wir nur einen Gott haben und das in jedem Teil des NEUEN TESTAMENTS und erst recht im Alten Testament.

Im Life Magazin erklärte die katholische Kirche am 30.10.1950:
„Unsere Gegner äußern manchmal, dass keine Glaubenslehre dogmatisch gehalten werden solle, welche in der Heiligen Schrift nicht deutlich gelehrt wird. ... die protestantischen Kirchen haben aber dennoch selbst solche Lehren angenommen, wie die Trinität, für die es keine genaue Autorität in den Evangelien gibt!“

Und zur Erinnerung:


Mit seinem einmaligen Namen offenbart sich der Allmächtige,
- der allein wahre Gott – in seinem Gesetz:
 

ICH bin JAHWEH, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
(1. Gebot in 2. Mose 20,2.3)
Du sollst dir kein Bildnis oder Abbild machen, bete sie nicht an und diene ihnen nicht!
(2. Gebot in 2. Mose 20,4-6)
Du sollst den Namen JAHWEHS, deines Gottes, nicht missbrauchen.
(3. Gebot in 2. Mose 20,7)

„Ich, JAHWEH wandle mich nicht.“ (Mal. 3,6)
(Mal 3,6 MENGE: „Denn ich, JAHWEH, habe mich nicht verändert ...“)

Der Messias bezeugt mit dem Zitat aus 5. Mose 6,5:
„... JAHWEH ist unser Gott, JAHWEH ist EINER.“ (Mk. 12,29 b)
Der Schriftgelehrte wusste:
„Er ist nur EINER und ist kein anderer außer ihm!“ (Mk. 12,32 b)

Der Apostel Paulus bekräftigt nochmals eindeutig, dass wir nur EINEN Gott, den Vater haben:
„So wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den EINEN. Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur EINEN Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus (hebr.: Jahschua der Messias), durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. Aber nicht jeder hat die Erkenntnis.“
(1. Kor. 8,4b-7a)

„Denn alle Völker wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes, WIR aber wandeln im Namen JAHWEHS, unseres Gottes, immer und ewiglich.“
(Micha 4,5 – Bibel v. Herder-Verlag 1965 – vgl. Sach. 6,12.13; 10,1.2.12)


Die Frage in dem anschließenden Absatz „Ist es notwendig, dass loyale Christen diese Institution eine Tages verlassen müssen, um in eine reinere, heiligere Gemeinde einzutreten?“ wirft gleichzeitig mehrere Fragen bei mir auf:

„Was versteht der Autor unter „loyale Christen“? Loyal zu anderen christlichen Gemeinschaften, sie nicht mehr daran zu erinnern, dass die Plagen Gottes für ihren Ungehorsam wie ein Dieb in der Nacht auf sie treffen werden? Und weiter „loyal“, dass die Siebenten-Tags-Adventisten die Pflicht nicht mehr gewahren, die Warnung der Drei-Engelsbotschaft in Offenbarung 14 zu verkündigen, damit die Menschen in allen anderen Kirchen von ihrem Ungehorsam gegen JAHWEH, unserem Gott, wachgerüttelt werden, dass SIE nicht verloren gehen! Oder verstehen wir unter „loyal“, wie es in den 80er Jahren geschehen ist, als die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten in den 'Arbeitskreis christlicher Kirchen' eingetreten ist (obwohl in den ersten Jahren nach dem Eintritt in die ACK dieses immer wieder in den Adventgemeinden verneint wurde!), um einer Verfolgung entgegen zu wirken sowie als Konsequenz ihres Beitritts auf den Geist der Weissagung sprich die „prophetische Gabe von Ellen G. White“ verzichtet wurde zu propagieren, wie auch die Verkündigung der „Drei-Engelsbotschaft“ zu unterlassen ist und ebenfalls auf den Punkt verzichtet, dass die „Säule des Adventismus: die 'HEILIGTUMSLEHRE'“ in der Gemeinschaft, in den Adventgemeinden gepredigt wird!
Damit ist der Weg in die Ökumene, die Falle der römischen Kirche, geebnet.

Was meint er weiterhin mit dem Eintreten in eine reinere, heiligere Gemeinde? Daraus muss man schließen, dass die Gemeinde sich jetzt schon rein und heilig hält und ist und reich an Wissen, dass sie nichts weiter bedarf, wie dies in Offenbarung über Laodicea, der Gemeinde der letzten Zeit (seit 1844), vor der Wiederkunft des Messias geschrieben steht:

„Ich kenne deine Werke; ich weiß, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm (vgl. Röm. 12,11) wärest. So aber, weil du lau bist und weder warm noch kalt, will ich dich aus meinem Munde ausspeien. Weil du sagst: 'Ich bin reich, ja reich bin ich geworden und habe nichts nötig', und weil du nicht weißt, daß gerade du elend und bemitleidenswert, arm, blind und nackt bist.“ (Offb. 3,15-17 aus der Menge Bibel)

Im nächsten Absetzt steht u.a. geschrieben: „Trotzdem beherrscht die Vorstellung von den 'Übrigen, die aus den Übrigen hervorgehen' heute immer noch einige Gemüter.“
Dann geht der Autor weiter mit sechs Gründen, die gegen diese Thesen seiner Meinung nach sprechen. Eine These davon:

„Ellen G. White Verständnis der Sichtung“ und zwar, dass bei der Sichtung, der „Erschütterung“ innerhalb der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten „die gottlosen Glieder ausgesondert werden und die treuen Glieder, die Gläubigen in der Gemeinde bleiben.“
Auch im nächsten Absatzbereich werden die Überlegungen von Ellen G. White dargelegt und unter Punkt „d.“ werden die Gründe genannt, warum viele die Gemeinde verlassen unter anderem wegen

„falsche Lehre innerhalb der Gemeinschaft; Verweltlichung; das Unvermögen, die Liebe zur Wahrheit zu empfangen und durch Gehorsam geheiligt zu werden.“

Schon allein diese aufgeführten Punkte sind HEUTE SCHON in der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten gegenwärtig, bevor überhaupt die Verfolgung stattgefunden hat. Es fragt sich nur, in wie weit die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten verfolgt werden sollte, denn aufgrund ihres Status als „Körperschaft öffentlichen Rechts“ ist sie bei Gesetzesveränderungen - z. B. bei staatlicher Forderung nach einem Sonntagsgesetz (Gottesdienste nur noch am Sonntag erlaubt) – gesetzlich dazu verpflichtet, ab sofort und nach Ablauf einer bestimmten Frist, allein am Sonntag ihre Gottesdienste durchzuführen, am heiligen Tag der Sonne, das Hochfest der heiligen Dreieinigkeit. Somit wird keine Verfolgung die Gemeinde treffen, da sie auch treu der Ökumene folgt (siehe weiter). - Und Ellen G. White hat nie eine Gemeinschaft „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ befürwortet, denn diese wurde erst Anfang der 50er Jahre im 20. Jahrhundert von den Führern eingeführt und war vorher unbekannt.

Aufgrund dessen, daß seit 1931 die Trinitätslehre in die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten eingeführt wurde und 1980 auf der Generalkonferenz erst bestätigt wurde, konnte die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten dann erst in den Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) aufgenommen werden. Denn die Trinitätslehre ist Bedingung für den Weg in die ACK sprich in die Ökumene, dem geistlichen Abfall vom Worte JAHWEHS, unseres Gottes. Diese Lehre hat schon im Jahre 325 und 381 ihren Bestand auf den Konzilien unter Leitung der römischen Kaiser.

Und was nützt es dem Autor des Artikels mit dem Hinweis auf S. 18, dass Ellen G. White gegen ein „Herausgehen“ war, wenn der Abfall der Gemeinschaft so gravierend zu genommen hat, dass die Voraussage über Laodicea seit Jahrzehnten schon zutreffend ist.

Weiter wird das folgende Zitat von Ellen G. White aus dem Jahr 1905 vom Autor aufgeführt:
„Wir können jetzt nicht das Fundament verlassen, das Gott gelegt hat. Wir können jetzt nicht in irgendeine neue Organisation eintreten; dies wurde Abfall von der Wahrheit bedeuten!“

Diese Aussage ist absolut zutreffend: Alle aufgeführten Punkte haben sich heute schon erfüllt; der Abfall ist aufgrund des Weggangs vom Fundament der Pioniere voran geschritten, die HEUTE nicht mehr Mitglieder der Adventgemeinde sein könnten, da sie die Trinitätslehre als eine „abscheuliche Erfindung“, eine Anmaßung und Verwerfung des Bildes unseres Gottes deklarierten.
Dieser Abfall hat allerdings die Konsequenz, dass tatsächlich seit 1931 schon eine neue Organisation entstanden ist und der Abschluss der Umstrukturierung 1980 vollzogen wurde.

Daher wurde 1893 folgende Warnung den Siebenten-Tags-Adventisten gegeben:

Christus (der Messias) sagt von denen, die sich ihrer Erkenntnis rühmen und doch nicht darin wandeln: „Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch. Und du, Kapernaum [Siebenten-Tags-Adventisten, die ein großes Licht erhalten haben], die du in den Himmel erhoben bist [was deine Vorzüge betrifft], du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages.“ – RH 1.8.1893.4 [4 (Nach Matthäus 11,22.23.) Die Kommentare in eckigen Klammern sind von Ellen White.]
Die Gemeinde ist im Zustand von Laodizea. Gott ist nicht in ihrer Mitte gegenwärtig. – 1NL, 99 (1898)
aus: „Christus kommt bald“ NR. 4, S. 37 (48)


'Weil ihr denn lauter solche Dinge treibt, spricht der HERR (= JAHWEH), und weil ich immer wieder zu euch redete und ihr nicht hören wolltet und ich euch rief und ihr nicht antworten wolltet, so will ich mit dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, auf das ihr euch verlasst, und mit der Stätte, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, ebenso tun, wie ich mit Silo getan habe, und will euch von meinem Angesicht verstoßen, wie ich verstoßen habe alle eure Brüder, das ganze Geschlecht Ephraim.' (Jeremia 7,13-15)."
Review and Herald, 1. August 1893.

„Der Feind der Seelen hat versucht, die Voraussetzung zu schaffen, dass eine große Reformation unten den Siebenten-Tags-Adventisten stattfinden sollte. Diese Reformation sollte darin bestehen, dass die Lehren, die als die Säulen unseres Glaubens angesehen werden, aufgegeben werden sollten. Im Zusammenhang damit sollte ein Prozess der Reorganisation zustande kommen. Was wäre das Ergebnis, wenn diese Reformation stattfinden würde? Die Grundsätze der Wahrheit, die Gott in seiner Weisheit der letzten Gemeinde gegeben hat, würden aufgegeben. Unsere Religion würde geändert. Die fundamentalen Grundsätze, die unser Werk in den letzten fünfzig Jahren getragen haben, würden als Irrtum gewertet. Eine neue Organisation würde aufgebaut. Bücher ganz anderer Art würden geschrieben. Ein System intellektueller Philosophie würde sich breit machen. Die Begründer dieses Systems würden in die Städte gehen und ein erstaunliches Werk tun. Der Sabbat würde natürlich leichtfertig behandelt, ebenso Gott, der ihn einsetzte. Alles würde beseitigt, was einer neuen Bewegung im Wege stünde. Die Leiter würden lehren, dass die Tugend besser als das Laster ist. Da sie Gott aber abgeschafft haben, müssen sie sich auf menschliche Kraft verlassen, die ohne Gott völlig wertlos ist. Ihr Fundament würde auf Sand gebaut. Sturm und Wetter würden diese Gebäude mit sich fortreißen.“
„Ausgewählte Botschaften I“, S. 206


“Babylon wird „die Mutter der Huren“ genannt (Offb. 17,5 Rev. Elb.). Unter den Töchtern müssen Kirchen sinnbildlich dargestellt sein, die an ihren Lehren und Überlieferungen festhalten und ihrem Beispiel folgen, die Wahrheit und Anerkennung Gottes zu opfern, um eine gesetzwidrige Verbindung mit der Welt einzugehen. Die Botschaft aus Offenbarung 14, die den Fall Babylons verkündigt, muss auf religiöse Gemeinschaften Anwendung finden, die einst rein waren, aber verderbt worden sind.”
„Der große Kampf“, S. 385

”Wenn wir uns von dem Zeugnis des Wortes Gottes abwenden und falsche Lehren annehmen, weil unsere Väter sie lehrten, fallen wir unter die über Babylon ausgesprochenen Verurteilung; wir trinken vom Wein ihres Gräuels.“ - „Der große Kampf“, S. 539

Einer, der bemerkte, dass eine Veränderung in den Grundzügen unseres Werkes stattfand, war A. W. Spalding. Vor 60 Jahren schrieb er:
“Vor mir stehen zwei oder drei große Fragen. Eine davon ist die Geschichte der trinitarischen und antitrinitarischen Lehren unter uns.
Ich habe bemerkt, dass einige unserer leitenden Männer der Trinitätslehre anfangs widerstanden;
wenigstens wird dies durch bestimmte Trinitarier deutlich gemacht ...
Es gibt für mich einen Bereich des Zwielichtes in dieser Geschichte und ich möchte, dass dies aufgeklärt wird.
Haben all die Väter gesündigt?
Und wenn dem so ist, haben sie bereut?
Wie kann man eine Einheit im Glauben beweisen, wenn unsere Pioniere Arianer (Antitrinitarier) waren und wir als ihre Nachfolger Athanasier (Trinitarier) sind?” -
(Brief von A. W. Spalding an H. C. Lacy vom 2. Juni 1947)

„Wir sollten uns von keinem menschlichen Argument von einer gründlichen Untersuchung der Bibelwahrheit abwenden lassen. Die Meinungen und Gebräuche der Menschen sollen nicht empfangen werden, als entstammten sie göttlicher Autorität. Gott hat in seinem Wort offenbart, was die ganze Pflicht des Menschen ist, und wir sollen uns vom großen Maßstab der Gerechtigkeit nicht wegbewegen lassen. Er sandte seinen eingeborenen Sohn, um unser Vorbild zu sein, und bat uns, ihn anzuhören und ihm nachzufolgen. Wir dürfen uns nicht von der Wahrheit, wie sie in Jesus / Jahschua ist, wegführen lassen, weil große und angeblich gute Menschen ihre Ideen über die klaren Aussagen des Wortes Gottes / JAHWEHS stellen.
FE 128 (Fundamentals of Christian Education)

Und dies hat sich 1931 mit der Änderung der Glaubensüberzeugungen erfüllt.

Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß. Kol. 2,8 Rev. Elb.

Er wird mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit wirken, um Irrtümer und falsche Ansichten mit dem Werk Gottes zu vermengen und Menschen in falsche Positionen zu drängen.
5T 644,645 (5Z 675)

Vergesst nicht, dass die gefährlichsten Verführungen, die Satan für die Gemeinde bereit hält, durch ihre eigenen Glieder kommen werden.
5T 477 (Z5 504)

Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen.
2. Petr 2,1

„Gott hat eine Gemeinde. Es ist weder die große Kathedrale noch sind es die vom Staat anerkannten Einrichtungen oder die verschiedenen Vereinigungen. Es ist vielmehr das Volk, das Gott liebt und seine Gebote hält... Wo Christus / der Messias unter einigen Demütigen weilt, ist Christi Gemeinde (die Gemeinde des Messias). Denn das Einzige, was eine Gemeinde zu einer Gemeinde macht, ist die Gegenwart des Hohen und Heiligen, der die Ewigkeit bewohnt.“
UL, p. 315 (vgl. Bibelkommentar S. 500), amerk./englische Ausgabe.

„Diejenigen, die Gottes Gebote halten und nicht vom Brot allein leben, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht, bilden die Gemeinde Gottes.“
Bibelkommentar STA, S. 500

„Mögen sich die Wächter auf den Mauern zu Zion nicht mit denen verbinden, die der Wahrheit, wie in Jesus ist, widerstehen. Mögen sie kein Bündnis mit der Untreue, der Papisterei oder dem Protestantismus eingehen, indem sie die Tradition über die Schrift stellen, die Vernunft über die Offenbarung und menschliche Fähigkeit über den göttlichen Einfluss und die lebendige Kraft der Frömmigkeit. (RH, 24. März 1896).“
„Bibelkommentar“, S. 186/187

Es mag sein, dass die Zerstörer schon unter der Leitung Satans trainieren und nur auf den Abgang noch einiger weniger Bannenträger mehr warten, um ihre Plätze einzunehmen und mit der Stimme des falschen Propheten „Friede! Friede!“ zu rufen, wo doch kein Friede ist. - (s. Jer 8,11). 5T 77 (Z5 85)
Ihr Lieben, glaubt nicht einem jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.
1. Joh 4,1


“Sie ziehen ihr eigenes logisches Denken der göttlichen Offenbarung vor, ihre eigenen Pläne und menschliche Weisheit den Warnungen und Geboten Gottes. Die Frömmigkeit und Gewissenhaftigkeit anderer bezeichnen sie als Fanatismus und wer Wahrheit und Heiligkeit in die Praxis umsetzt, wird beobachtet und kritisiert. Verächtlich behandeln sie jene, die das Geheimnis der Gottseligkeit lehren und daran glauben: „Der Messias in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ (Kol 1,27) Sie erkennen die Prinzipien nicht, die diesen Dingen zugrunde liegen. Sie fahren fort, Übles zu tun und lassen die Türriegel offen, so dass Satan leichten Zugang zur Seele findet.”
4 BC 11,38 (BK 182 - Bibelkommentar)

„Aufgrund der biblischen Prophezeiungen und der Schriften von E. G. White erwarten die Siebenten-Tags-Adventisten den schließlichen Erfolg der ökumenischen Bewegung, sowohl bezüglich der Beseitigung der Trennungen innerhalb des Protestantismus als auch hinsichtlich der Wiedereinigung der Christenheit, indem die Kluft, welche die nicht katholischen Religionsgemeinschaften von Rom trennt, überbrückt wird. Die ökumenische Bewegung wird dann eine gemeinsame Anstrengung unternehmen, die Welt zu vereinigen und universalen religiös-politischen Kreuzzug in Anspruch nimmt, um alle anders Denkenden zu beseitigen. Siebenten-Tags-Adventisten betrachten diesen Kreuzzug als den großen Abfall, den Johannes in der Offenbarung als ‚Babylon, die Große‘ bezeichnet. Sie meinen deshalb, dass Gottes letzte Gnadenbotschaft an die Welt vor der Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit aus einer Warnung vor dieser großen Abfallbewegung besteht und aus einem Ruf an alle, die dem HErrn treu bleiben wollen, die Kirchen, die daran beteiligt sind, zu verlassen.“
„Seventh-Day-Adventist Encyclopedia“ 1976, biblisches Grundsatzverhalten auch von den Herausgebern des adventistischen Bibelkommentars vertreten, SDAE, Band 10, S. 411

Gott wird sein Volk aufrütteln; wenn andere Mittel versagen, werden Irrlehren unter ihnen auftreten, die sie sichten werden und die Spreu vom Weizen trennen.
5T 707 (Z5 739)


Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen. Darum seid wachsam ... Apg. 20,29-31

Jeglicher Wind der Lehre wird wehen. Alles, was erschüttert werden kann, und nur die Dinge, die nicht erschüttert werden können, werden übrigbleiben. Satan unternimmt verzweifelte Anstrengungen, Menschen dazu zu veranlassen, sich unter sein Banner zu stellen.
Alle, die seinen Täuschungen erliegen, werden gegen die Knechte des Prinzen Immanuel Krieg führen. Wachsamkeit und Gebet müssen unser Schutz sein in diesen gefahrvollen Tagen.
RH, 06.11.1883


Wenn wir unser Bestes geben, um die Wahrheit in ihrem aufrüttelndem Charakter darzustellen, so dass wir die Meinungen und Vorstellungen anderer durchkreuzen, wird sie jenen gegenüber, die Irrtümer hegen, falsch ausgelegt, falsch angewendet und falsch dargestellt werden, damit sie in einem anstößigen Licht erscheint. Es gibt wenige, denen du die Wahrheit bringst, die nicht vom Wein Babylons getrunken haben. Es ist schwierig für sie, die Wahrheit zu verstehen. Daher die Notwendigkeit, sie so zu lehren, wie sie in Jesus (Jahschua) ist.
1SM 405 (Ausgewählte Botschaften I, S. 427)


Unsere adventistischen Theologen und Ellen G. White:

Offiziell gilt heute immer noch, dass Ellen White den „Geist der Weissagung“ nach Offenbarung 12,17 +19,10 hatte.

Es wird aber keiner behaupten, dass jedes Wort von Ellen White göttlicher Natur war, oder dass sie ein sündloses Leben führte. Trotzdem hatte sie wie auch andere Propheten des AT und NT Gesichte direkt von Gott, die man entweder annehmen oder ablehnen kann.
Wer allerdings Ellen White´s Aussagen, die sie durch den Geist der Weissagung gemacht hat, ablehnt, hat kein Recht, sich heute Adventist zu nennen, denn sie bestätigte die fundamentalen Glaubenspunkte unserer Gemeinschaft durch Gesichte. Wenn also diese Gesichte falsch waren, können sie nicht von Gott, sondern nur von seinem Gegenspieler, Satan, kommen. Wer Ellen G. White ablehnt und sich als Mitglied der Endzeitgemeinde sieht, die in der Bibel Laodizea genannt wird, handelt genau so wie das alttestamentliche Israel bis zur Zeit Jesu / Jahschua, zu denen Jesus / Jahschua sinngemäß in Mt. 23,37 sagt: Ihr tötet die Propheten Gottes und meint dabei auch noch, ihr seid Gottes Volk. Welch ein Irrtum!!!
Wer den Geist der Weissagung ablehnt, lehnt auch den Geist Gottes ab, den heiligen Geist, über den so viel geschrieben, geredet und philosophiert wird!

Eine Frage, die sich nun jeder Adventist stellen muß: “Warum kommen unsere Theologen zu anderen Ergebnissen als Ellen G. White in ihren Gesichten?!


Umgeben von den Sitten und Einflüssen des Heidentums, waren die gläubigen Kolosser in der Gefahr, sich von dem schlichten Evangelium wegziehen zu lassen. Paulus warnte sie davor und wies auf Christus hin, den einzig zuverlässigen Führer. ,,Ich lasse euch aber wissen", schrieb er ihnen, ,,welch einen Kampf ich habe für euch und für die zu Laodicea und alle, die meine Person im Fleisch nicht gesehen haben, auf daß ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum des vollen Verständnisses, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das der Messias ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Aus: „Das Wirken der Apostel“ Nr. 45, S. 468 (472)

Somit ist deutlich geworden, dass das Geheimnis Gottes “allein im Messias” liegt!

EGW: "Die Versuchungen der Kinder Israel und ihre Haltung kurz vor dem ersten Kommen Christi wurden mir immer wieder vor Augen geführt, um die Lage des Volkes Gottes und seine Erfahrung vor dem zweiten Kommen Christi / des Messias zu veranschaulichen." RH 18.2.1890 (s.a. AB I 404) 
"Satan kämpft darum, die Geschichte (Israels) in unseren Tagen zu wiederholen." PP 689 (engl.) 
"Die Sünde des alten Israel bestand in der Mißachtung des ausdrücklichen Willens Gottes und darin, daß sie ihren eigenen Weg gingen, getrieben von ihren eigenen ungeheiligten Herzen.
Das neutestamentliche Israel folgt schnell ihren Fußstapfen, und das Mißfallen des Herrn ruht sicher auf ihnen." 5T 93
"Zwischen der Entwicklung der Adventbewegung und der Geschichte der Kinder Israels besteht große Ähnlichkeit."
Sch I 413
"Satans Schlingen sind für uns ebenso ausgelegt, wie sie für die Kinder Israels unmittelbar vor ihrem Eingang in das Land Kanaan ausgelegt waren. Wir wiederholen die Geschichte dieses Volkes." 5T 160

EGW: "Ich sah, daß viele, die bekennen an die Wahrheit der letzten Tage zu glauben, befremdet sind über das Murren der Kinder Israels auf ihrer Wanderschaft. Sie fassen es nicht, daß sie, nach all dem wunderbaren Handeln Gottes, so undankbar sind und vergessen, was Gott für sie getan hat. Der Engel sagte: `Ihr habt schlimmer als sie gehandelt.'" SG Vol 4B 15 (vgl. Hes 16,51.52) 
1.Kor 10,11:
"Dies widerfuhr ihnen (Israel) als ein Vorbild. Es ist aber uns zur Warnung geschrieben, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist."

EGW: "Wir erkennen, daß die Gemeinde - des HErrn Heiligtum - die erste sein wird, die den Zorn Gottes zu spüren bekommt ..." Sch II 55


Wie sieht es jetzt in der Gemeinde / Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten während der Sichtung aus?

"Gott sichtet jetzt sein Volk. Er prüft dessen Absichten und Beweggründe. Viele Menschen werden Spreu sein, kein Weizen - wertlos." 4T 51
"Wir stehen jetzt in der Sichtungszeit, der Zeit, in der alles erschüttert wird, was erschüttert werden kann. Der Herr wird die, die seine Wahrheit kennen, nicht entschuldigen, wenn sie nicht in Wort und Taten seinen Geboten gehorchen." 6T 331 
"Spaltungen werden in die Gemeinde kommen, zwei Parteien werden sich entwickeln. Der Weizen und das Unkraut wachsen zusammen für die Ernte heran." 2SM 114


Wie sieht der Zustand in der Gemeinde Laodicea sprich Siebenten-Tags-Adventisten aus:

Die Botschaft an die Gemeinde zu Laodizea enthält eine erschreckende Androhung, die auf das Volk Gottes in der gegenwärtigen Zeit anwendbar ist.
„Dem Engel der Gemeinde zu Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Kreatur Gottes: Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.“ (Offb. 3, 14 - 17.)
Der Herr zeigt uns hier, daß die Botschaft, die die von ihm berufenen Prediger an sein Volk herantragen werden, um es zu warnen, keine liebliche Botschaft ist, die uns in Sicherheit wiegt. Sie ist keine bloße Theorie, sondern gibt in jeder Einzelheit die Wirklichkeit wieder. Das Volk Gottes wird in der Botschaft an die Laodizeer im Zustand fleischlicher Sicherheit gezeigt. Es lebt selbstzufrieden dahin und glaubt, sich in einem Zustand höherer geistlicher Erkenntnis zu befinden. „Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.“
Welch größere Täuschung könnte über der Menschen Sinn kommen, als anzunehmen, sie stünden recht, wo doch alle Menschen Sünder sind! Die Botschaft des treuen Zeugen findet das Volk Gottes in einer argen Täuschung, die so vollkommen ist, daß sie der Gemeinde gar nicht bewußt wird. Sie wissen nicht, wie beklagenswert ihr Zustand in den Augen Gottes ist. Während die Angesprochenen sich selbst schmeicheln und glauben, ein geistliches Leben zu führen, zerschlägt die Botschaft des treuen Zeugen ihre Selbstsicherheit, indem sie ihren wahren Zustand, ihre geistliche Blindheit, ihre Armut und Jämmerlichkeit bloßlegt. Dieses harte und ernste Zeugnis entspricht den Tatsachen; denn es ist der treue Zeuge, der hier spricht, und sein Zeugnis bleibt wahr.
aus: “Der Schatzkammer der Zeugnisse”, Bd. 1, S. 296-297

Die Botschaft an die Gemeinde zu Laodizea bezieht sich insbesondere auf das heutige Volk Gottes. Es ist eine Botschaft an bekenntliche Christen, die der Welt so ähnlich geworden sind, daß kein Unterschied festzustellen ist [Verse 14-18 zitiert] (RH, 20. Aug. 1903).
Aus Bibelkommentar


Die Laodizeabotschaft für Adventisten. -- Die Botschaft an die Gemeinde zu Laodizea ist auf uns als Volk höchst anwendbar. Sie ist uns lange Zeit verkündigt worden, ohne daß sie gebührend beachtet wurde. Wenn das Werk der Sinnesänderung ernst und tief ist, werden die einzelnen Gemeindeglieder die Reichtümer des Himmels kaufen. [Offb. 3, 18 zitiert] Oh, wie viele sehen Dinge in einem verkehrten Licht, in dem Licht, in dem Satan sie urteilen sehen möchte!
aus: Bibelkommentar Bd. 7, S. 516


Der vorzufindene Zustand in der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten:

EGW: "Es nützt nichts, wenn wir uns selbst täuschen. Die Dinge liegen weit von dem entfernt, was der äußere Anschein verspricht. Von einer gewissen Entfernung betrachtet mag schön erscheinen, was bei näherem Hinsehen voller Verderbtheit erfunden wird. Der vorherrschende Geist unserer Zeit ist ein Geist des Unglaubens und des Abfalls - ein Geist vorgeblicher Erleuchtung wegen einer Kenntnis der Wahrheit, doch in Wirklichkeit ist es blindeste Anmaßung. Es herrscht ein Geist der Opposition gegen das klare Wort Gottes und gegen die Zeugnisse seines Geistes. Es herrscht ein Geist götzendienerischer Erhebung von reiner menschlicher Vernunft über die offenbarte Weisheit Gottes. ... Ich weiß, daß viele bei weitem zu gut von der gegenwärtigen Zeit denken. Diese leicht-liebenden Seelen werden mit verschlungen in dem allgemeinen Ruin." 5T 79/80
aus: Das Zeugnis des treuen Zeugen Nr. 4, der Geist der Weissagung

EGW: "In der Waage des Heiligtums muß die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten gewogen werden. Sie wird nach den Privilegien und Vorteilen, die sie genoß, gerichtet werden. Wenn ihre geistliche Erfahrung nicht mit den Vorteilen in Übereinklang steht, die Christus ihr durch unendliche Kosten schenkte, wenn die zuteil gewordenen Segnungen sie nicht dazu befähigte, die Arbeit zu tun, die ihr anvertraut wurde - dann wird über sie das Urteil gesprochen: 'zu leicht befunden!'. Nach dem Licht, das ihr zuteil wurde, den Gelegenheiten, die ihr gegeben wurden, wird sie gerichtet werden." 8T 247 (s.a. 5T 83) aus: Das Zeugnis des treuen Zeugen, Nr. 6

Wie sah es im Jahr 1931 mit unseren adventistischen Brüdern und Schwestern aus:

“Das Jahr 1930
stellt einen weiteren Meilenstein in der adventistischen Bekenntnisbildung dar. Da Missionare in Neulandgebieten Afrikas von Regierungsstellen immer wieder um eine “offizielle” Darstellung ihrens Glaubens gebeten wurden, forderte die afrikanische Divisionsleitung eine Neuauflage der “Grundprinzipien” im “Jahrbuch” der Gemeinschaft. Unter Umgehung des Vollausschusses der Generalkonferenz - eine interessante Parallele zum Vorgehen von Uriah Smith [leider war Uriah Smith Antitrinitarier] - gelangte daraufhin ein Entwurf von 22 “Glaubensgrundsätzen” (Fundamental BEliefs), der vom damaligen Schriftleiter Francis M. Wilcox gemeinsam mit drei anderen Theologen [zwei unbekannt], darunter auch der Generalkonferenzpräsident Charles H. Watson, erarbeitet wurde, in das “Jahrbuch” von 1931. Nach Aussage des adventistischen Historikers LeRoy E. Froom wollte man mit dieser “Überraschungsaktion” den Widerstand traditionalistischere Kreise innerhalb der Gemeinschaftsleitung umgehen [oder einen anderen Weg gehen, den der HERR (JAHWEH), der GOTT Zebaoth, durch seine Botin Ellen G. White vorbestimmt hat]. Die Neufassung, die sich implizit wiederum nicht als fest formuliertes Credo verstand, enthält zum ersten Mal ein klares Bekenntnis zur TRINITÄT ...” - (ADVENTECHO der Siebenten-Tags-Adventisten [außer Inhalt der eckigen Klammer: Editor] - April 1998, Advent-Verlag Hamburg)
“Als im Jahre 1931 die Glaubenslehren der Adventisten neu formuliert wurden, brachte man die Wesensgleichheit Christi und des Heiligen Geistes mit dem Vater klar zum Ausdruck. Seither wird der Heilige Geist in unserer Literatur als die “dritte Person der Gottheit” bezeichnet - ein Glaubensbekenntnis [welches den Weg zur Ökumene, also zum Papsttum, vorzeigt!], das uns mit den meisten christlichen Kirchen verbindet [eine einheitliche Kirche unter der Vorherrschaft des Papsttums].” - (ADVENTECHO der Siebenten-Tags-Adventisten [außer Inhalt der eckigen Klammer: Editor] - Nr. 4/1974, 73. Jahrgang, Advent-Verlag Hamburg)

Diese Auszüge  besagen und bestätigen die Vergangenheit unserer Gemeinschaft.
G. Knight schreibt in seinem Buch mit dem treffenden Titel “Es war nicht immer so”:
“Die meisten Pioniere der Adventbewegung könnten heute nicht Mitglied einer Adventgemeinde werden, jedenfalls nicht, wenn sie zuvor allen 27 (jetzt 28) Glaubensüberzeugungen der Gemeinschaft zustimmen müssten.” (S. 13)

Wie war der Zustand der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten nach 1915:

Bereits kurz nach ihrem Tod war Ellen Whites Warnung vergessen; die Trinitätslehre wurde von leitenden Männern in der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten durchgesetzt.
Über die Zeit von 1900-1930 schreibt R. Holt:

“In dieser Zeit (1900 - 1930) starben die meisten Pioniere, welche die antitrinitarische Position gehalten und verteidigt hatten. An ihre Stellen traten Männer. die entweder ihr Denken änderten oder nie gegen diese Lehre waren. Man begann die Trinität zu veröffentlichen, bis sie schließlich um das Jahr 1931 triumphiert hatte. Es wurde zur Standardposition der Gemeinschaft. Zwar weigerten sich noch einzelne treue Glieder nachzugeben, aber das Ergebnis stand fest.”

Wie wurde mit den adventistischen Standardwerken bezüglich der Trinität seitens der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten verfahren?


Bis zum Jahr 1945 wurden die meisten der als Standardwerke anerkannten Bücher überarbeitet, um alle darin enthaltenen antitrinitarischen Aussagen zu entfernen. Die meisten Hindernisse waren bereits beseitigt.
Durch die neue Theologie konnte die neue Bewegung nun völlig unterstützt werden.
Die Adventpioniere hatten einen einheitlichen, biblisch begründeten Glauben.


1949 wurde Prof. D.E. Rebok vom »Review and Herald« beauftragt, das Buch »Bibellesungen für den Familienkreis« zu “überarbeiten” (korrigieren). Der Historiker Froom sagte dazu, dass damit die “letzte unstimmige Note” entfernt wurde.” (siehe auch: G. Knight, »Es war nicht immer so«, S.147)

Die deutschen STA waren schon damals besonders eifrig gewesen.
Die deutschen »Bibellesungen für den Familienkreis« waren bereits im Jahr 1923 “korrigiert” worden. Zum Thema “Heiliger Geist” wurde mehrmals die “dritte Person der Gottheit” hinzugefügt. Das Eingeständnis der “fähigen Kritiker und Bibelforscher” spricht für sich. Ein Kommentar ist überflüssig.
Editor:
Schon in den alten Ausgaben ab 1887 wurde anstatt Göttlichkeit (göttliches Wesen) einfach in „Gottheit“ übersetzt.

Der Verkauf der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten:

Seitdem die STA das katholische Dreieinigkeitsdogma anerkennen, werden sie nicht mehr als “Ketzer”, sondern als Brüder bezeichnet. Nun setzen sie alles daran, eine anerkannte Kirche zu werden, um endlich auch den verhassten Sektenmakel zu verlieren.
“Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich viel verändert. Auf diesem Konzil wurde offiziell deklariert, dass die Protestanten jetzt nicht mehr Ketzer oder Abgefallene sind, sondern sie haben den Status von ”getrennten Brüdern”. Dies heißt, dass die Protestanten ”Brüder” sind, deren Vorfahren sich von der Kirche getrennt haben, sie könnten auch wieder zurückkehren und sind dazu eingeladen.”
(»Wenn Gottes Winde wehen« 1994 S. 22/23, herausgegeben von der Baden-Württembergische-Vereinigung)

Die Glaubensüberzeugungen der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten aus dem Jahr 1872 und 1980 und die Konsequenz für die widrigen Bündnisse:

Dass die STA-Leitung die Zusagen ihres führenden Mitgliedes einhielt und in der Gemeinde konsequent durchgesetzt hat, ist leicht festzustellen. Vergleicht dazu bitte die 22 Artikel der Glaubensüberzeugungen aus dem Jahr 1872 mit den 27 Glaubenspunkten der STA von 1980.
Die Führung des deutschen, sowie des weltweiten Adventismus hat die “apokalyptische Zahl 666 aus Offenbarung 13” - die “Verleumdung des Papsttums” - tatsächlich (fast)
- “aus der Welt geschafft”, stattdessen aber die katholische Dreieinigkeitslehre in die Glaubenslehren der STA eingefügt.
Zuerst wurden die Zionsliederbücher und kurze Zeit später die Bücher der Adventpioniere verändert
. Durch entsprechende “Korrekturen” in den neuen Auflagen wurde die “Rückkehr zur Urform”, u.a. zur unbiblischen Dreieinigkeitslehre, vollzogen.
(nachzulesen im Vorwort des Zionsliederbuches von 1935)
Damit waren die Voraussetzungen geschaffen worden, dass im Jahr 1980 das neue Glaubensbekenntnis der STA offiziell eingeführt werden konnte.
In den Jahren 1995 (zur GK-Versammlung in Utrecht) und 2006 wurde in den STA-Studienheften zur Bibel die dritte Person, der Gott Heiliger Geist und die Dreieinigkeitslehre (Trinitätslehre) weltweit erneut gelehrt und bekräftigt. Doch einige Geschwister (selbst in leitenden Positionen) stimmten dem nicht zu.


Was sagt James White zum Thema Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten:

“Der erste Schritt AUF DEM WEGE DES ABFALLS besteht darin, ein Credo zu entwerfen, das uns VORSCHREIBT, WAS WIR GLAUBEN SOLLEN. Der zweite Schritt besteht darin, dieses CREDO ZU EINEM PRÜFSTEIN DER GLAUBENSZUGEHÖRIGKEIT ZU MACHEN. Der dritte Schritt, der bald darauf folgt, besteht darin, GEMEINDEGLIEDER AN DIESEM CREDO ZU MESSEN, der vierte, JENE ALS HÄRETIKER ZU VERURTEILEN, DIE NICHT DARAN GLAUBEN, und der fünfte besteht schließlich darin, dass man MIT DER VERFOLGUNG DIESER HÄRETIKER BEGINNT.
ICH PLÄDIERE DAFÜR, DASS WIR UNS NICHT DEN KIRCHEN UM UNS HERUM IN UNVERBÜRGTER WEISE ANGLEICHEN.”
Weil man vor dem Missbrauch kirchlicher Autorität Angst hatte, wandte man sich erneut gegen eine offizielle Deklaration adventistischer Glaubenslehren ...
1872 erscheint, erstmalig in der frühen Adventgeschichte, eine l4-seitige so genannte “Deklaration von Grundprinzipien” ..., die in 25 Abschnitten die adventistischen Lehrpunkte, wie sie “in großer Einmütigkeit” von den Gemeindegliedern geglaubt wurden, zusammenfasst, ohne freilich dabei den Anspruch eines autoritativen Glaubensbekenntnisses zu erheben. Dieser Anspruch wird in der Präambel der Deklaration ausdrücklich abgelehnt ...
Die “Deklaration” von 1872 beabsichtigte, irrige Ansichten und Eindrücke über den Adventismus in der Öffentlichkeit zu korrigieren.
Unter UMGEHUNG DES VOLLAUSSCHUSSES DER GENREALKONFERENZ ... gelangte daraufhin ein Entwurf von 22 “Glaubensgrundsätzen” (Fundamental Beliefs), der vom damaligen Schriftleiter Francis M. Wilcox gemeinsam mit drei anderen Theologen, darunter auch der Generalkonferenzpräsident Charles H. Watson, erarbeitet wurde, in das ‚Jahrbuch” von 1931. Nach Aussage des adventistischen Historikers LeRoy E. Froom wollte man mit dieser “Überraschungsaktion” den Widerstand traditionalistischer Kreise innerhalb der Gemeinschaftsleitung umgehen.
Während der Generalkonferenzvollversammlung 1980 in Dallas wurden die so genannten “Glaubensgrundsätze” einer grundlegenden Revision und Neuformulierung* unterzogen ...
Durch den offiziellen Beschluss der Generalkonferenz-Vollversammlung erlangten die Glaubensgrundsätze” von 1980 allerdings eine dogmatische Autorität wie kein anderes adventistisches Dokument zuvor ... Wenn wir auf die historische Entwicklung adventistischer Bekenntnisbildung zurückblicken, stellen wir positiv fest, dass sich der Adventismus von anfänglich heterodoxen Ansichten (Spannungen und Unklarheiten* in der Auffassung bezüglich der Trinität) zu allgemein christlich-orthodoxen Glaubenslehren durchgerungen hat. (Auszug)
(Dr. D. Heinz, »ADVENTECHO« April 1998)

Was sagte Ellen G. White zu der Möglichkeit, dass ihre Bücher verändert würden?

Ellen White wusste, dass man ihre Bücher verfälscht hatte und auch in Zukunft fälschen würde, wie aus dem folgenden Zitat hervorgeht:
“Was auch immer an Fälschungen meiner Zeugnisse vorkommen mag, - es geschieht durch Menschen. die sich für gerecht halten, Gott aber nicht kennen ...” (Ellen White, »Ausgewählte Botschaften«, Bd. I, S. 74)

Die letzte, wichtige Frage des Autors auf Seite 19 lautet: „Wirst DU bis ans Ende im Schiff bleiben?“

Und diese Frage ist den wahren Nachfolgern des Messias auch gestellt worden! Willst Du, lieber Leser, den Menschenlehren Folge leisten oder lieber dem Schöpfer aller Dinge und seinem Wort Gehorsam zollen?
Wer in der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten bleiben will, MUSS DIE SÜNDEN DER GEMEINDE ANPRANGERN VON DEN MAUERN ZIONS. Gehorchen sie dem nicht und folgen ihrem Irrweg weiter, so sehe der Aufrufer zu, dass er rechtzeitig den Zug verlässt, denn der Lokführer / Zugführer ist Satan selbst, der Engel des Lichts, der Lichtbringer.
Bedenke: Die Sichtung des Volkes Gottes wird als erstes vollzogen, nach Abschluss der Sichtung kommen die Menschen in der Zeit nach der Bekanntgabe des Sonntagsgesetzes an die Reihe, die nichts von der Botschaft wussten bzw. die den Glauben vorher verworfen haben. ES GIBT KEINE ZWEITE SICHTUNG FÜR DAS VOLK GOTTES, WELCHES WAHRHAFTIG IN SEINEN GEBOTEN WANDELT. FÜR DIE GLÄUBIGEN DER ADVENTGEMEINDEN, DIE INSGESAMT UND INSGEHEIM DEN WEG DER BOTIN DES HErrn ELLEN G. WHITE VERLASSEN HABEN, IST ES “EINE MINUTE VOR MITTERNACHT!” DIE LETZTE WARNUNG:

Die Botschaft an die Gemeinde zu Laodizea bezieht sich insbesondere auf das heutige Volk Gottes. Es ist eine Botschaft an bekenntliche Christen, die der Welt so ähnlich geworden sind, daß kein Unterschied festzustellen ist [Verse 14-18 zitiert] (RH, 20. Aug. 1903).
Aus Bibelkommentar

"Zwischen der Entwicklung der Adventbewegung und der Geschichte der Kinder Israels besteht große Ähnlichkeit."
Sch I 413
"Satans Schlingen sind für uns ebenso ausgelegt, wie sie für die Kinder Israels unmittelbar vor ihrem Eingang in das Land Kanaan ausgelegt waren. Wir wiederholen die Geschichte dieses Volkes." 5T 160

”... Siebenten-Tags-Adventisten betrachten diesen Kreuzzug als den großen Abfall, den Johannes in der Offenbarung als ‚Babylon, die Große‘ bezeichnet. Sie meinen deshalb, dass Gottes letzte Gnadenbotschaft an die Welt vor der Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit aus einer Warnung vor dieser großen Abfallbewegung besteht und aus einem Ruf an alle, die dem HErrn treu bleiben wollen, die Kirchen, die daran beteiligt sind, zu verlassen.“
„Seventh-Day-Adventist Encyclopedia“ 1976, biblisches Grundsatzverhalten auch von den Herausgebern des adventistischen Bibelkommentars vertreten, SDAE, Band 10, S. 411

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LEIDER HAT SICH DIESER KREUZZUG SELBST FÜR DIE SIEBENTEN-TAGS-ADVENTISTEN ERFÜLLT, INDEM SIE SICH SELBST DIESER GROSSEN ABFALLBEWEGUNG, DER ÖKUMENE MITTELS ACK, ANGESCHLOSSEN HABEN: SOMIT MUSS AUCH DER RUF FÜR GOTTES ABTRÜNNIGE GEMEINDE ERSCHALLEN: “GEHET AUS IHR HERAUS, MEIN VOLK, DAMIT IHR NICHT AN IHREN SÜNDEN TEILHAFTIG WERDET UND DAMIT IHR NICHT VON IHREN PLAGEN EMPFANGT!” Offb. 18,4.
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„Gott hat eine Gemeinde. Es ist weder die große Kathedrale noch sind es die vom Staat anerkannten Einrichtungen oder die verschiedenen Vereinigungen. Es ist vielmehr das Volk, das Gott liebt und seine Gebote hält... Wo Christus / der Messias unter einigen Demütigen weilt, ist Christi Gemeinde (die Gemeinde des Messias). Denn das Einzige, was eine Gemeinde zu einer Gemeinde macht, ist die Gegenwart des Hohen und Heiligen, der die Ewigkeit bewohnt.“
UL, p. 315 (vgl. Bibelkommentar S. 500), amerk./englische Ausgabe.

„Diejenigen, die Gottes Gebote halten und nicht vom Brot allein leben, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht, bilden die Gemeinde Gottes.“
Bibelkommentar STA, S. 500


Überdenke diese in Deinem Handeln und bete und flehe zu unserem alleinigen GOTT mit seinem heiligem Namen JAHWEH durch unseren HErrn Jahschua den Messias, denn unser HErr klopft jetzt in diesem Augenblick an deine Herzenstür! Jahschua kommt bald! Bist Du bereit?


War es schon immer so?

  • "Die Gemeinde ist Gottes feste Burg, sein Ort der Zuflucht inmitten einer aufrührerischen Welt. JEDER VERRAT AN DER GEMEINDE IST ZUGLEICH EIN TREUBRUCH DEM GEGENÜBER, DER DIE MENSCHHEIT MIT DEM BLUT SEINES EINGEBORENEN SOHNES ERKAUFT HAT."

"Das Wirken der Apostel" von Ellen G. White, Kapitel 1 - "Gottes Absicht mit seiner Gemeinde", S. 10, Saatkorn-Verlag Hamburg (jüngere Ausgabe)
Editor: geprüft und bestätigt.

Was wurde wirklich geschrieben?

  • "Die Gemeinde ist Gottes feste Burg, seine Freistadt, die er in der treulosen Welt innehält. JEDER VERRAT DER GEMEINDE IST EIN VERRAT GEGEN DEM, DER DIE MENSCHHEIT MIT DEM BLUTE SEINES EINGEBORENEN SOHNES ERKAUFT HAT."

"Das Wirken der Apostel" von Ellen G. White, Kapitel 1 - "Gottes Absicht mit seiner Gemeinde", S. 6, Advent-Verlag Hamburg, Basel, Wien, Budapest (ältere Ausgabe)
Editor: geprüft und bestätigt.

 


Editor sabbat.biz, Ende März 2009

 

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